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Sonja HUBER


Biografie

BERUFLICHE LAUFBAHN
Seit 2008: Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Freie Mitarbeiterin des Musikverlages Universal Edition

Musiktheorie: Forschungsschwerpunkt 20. Jahrhundert
Forschungstätigkeit und Publikation in der Zeitschrift “Musiktheorie” über ein Autograph zu W. A. Mozarts „Entführung aus dem Serail“
Mitarbeit beim “Handbuch der Renaissance” (Laaber-Verlag) Rezensionstätigkeit für den Laaber-Verlag

Klavier: Pianistin zahlreicher Uraufführungen
Solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit
Repertoireschwerpunkte: Wiener Klassik und zeitgenössische Moderne

Dirigentin eigener Werke (u.a. im Wiener Konzerthaus)


PREISE UND ANERKENNUNGEN
Komposition: Die Komposition „á droite“ für Klaviertrio wurde als Pflichtstück für den 2. Internationalen Joseph Haydn Kammermusik-Wettbewerb 2004 ausgewählt.
2. Preis bei der Internat. Sommerakademie Prag-Wien-Budapest, 2004 Aufführungen des Auftragswerkes „Spurensuche“ für Orchester im Wiener Konzerthaus
Wiener Symphoniker-Stipendium, 2006
Klavier: Mehrfache Preisträgerin bei „Prima la musica“
1997: Bösendorfer-Stipendium
Kulturanerkennungspreis für Musik der Stadt Wiener Neustadt, 2006


1998 Matura mit Auszeichnung
1998 – 2006 Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien:
Komposition: bei Michael Jarrell und Detlev Müller-Siemens
2004: Diplom mit Auszeichnung, Mag. art.
Musiktheorie: bei Dieter Torkewitz
2006: Diplom mit Auszeichnung, Mag. art
Konzertfach Klavier: u.a. bei Jürg von Vintschger und Stephan Möller-Spaemann
2006: Diplom, Mag. art.
Doktoratsstudium: ab 2005, Dissertation zum Thema „Klavierkonzert nach 1970"


Komposition: Meisterkurse u.a. bei Helmut Lachenmann und Hanspeter Kyburz
Klavier: Meisterkurse u.a. bei Oleg Maisenberg und Noel Flores

Stil

Beim Komponieren gehe ich von der Idee der „absoluten Musik“ aus, die Werktitel entstehen zumeist während bzw. nach der Arbeit an einem Stück. Hatten mir in früheren Jahren noch Systeme verschiedener Art als Ausgangspunkte eines Werkes geholfen, so arbeite ich immer mehr in der Art, dass ich zu Beginn eines Stückes sein Ende und seinen Verlauf nicht vorausplanen möchte.
Bezüglich des kompositorischen Umgangs mit Systemen möchte ich zwei Arten unterscheiden: Beim Betonieren einer Wand dienen die Eisenstäbe als stützende Träger, ohne die die Wand nicht stabil wäre. Andererseits stellt man Schalwände auf, die aber vor Fertigstellung entfernt werden, d.h. sie waren zwar für den Aufbau wichtig, haben aber keine tragende Rolle. Auf die Musik übertragen, verwende ich selbst gelegentlich Konstruktionshilfen der zweiten Art.

Meinen Umgang mit der Tradition möchte ich als kritisch und zugleich entspannt bezeichnen. Ich meine, dass wir auch in der Musik eine der heutigen Zeit adäquate Sprache sprechen sollten. Meine Harmonik möchte ich - mit aller Vorsicht vor diesem Begriff - als „atonal“ bezeichnen. Einer allzu direkten Übernahme tonaler Harmonik, Rhythmik, Gestik und formaler Gestaltung stehe ich grundsätzlich skeptisch gegenüber.
Mein Wunsch ist es, für ein Publikum zu schreiben, welches offen und vorbehaltslos bereit ist, mit meiner Musik auf „Abenteuerreise“ zu gehen.

Publikationen

Werke (ab 1999):

Orchesterwerke:
„Pas de...“ für großes Orchester
„Schritte“ für Orchester
„Spurensuche“ für Orchester

Kammermusik:
„Contradictions“ für Saxophon und Klavier
Quartett für Streichtrio und Violoncello
Musik für Sopran und Violoncello
Lieder für Sopran solo / Sopran und Klavier
Quintett für Klarinette, Fagott, Violine, Kontrabass und Schlagwerk
Sextett für Klarinette, Fagott, Violine, Kontrabass und zwei Schlagzeuger
Trio für zwei Violinen und Klarinette
Streichtrio
“Dichtung“, Oktett für Klarinette/Bassklarinette, Fagott, Horn, Tuba, Violoncello, Kontrabass, Harfe und Tamtam
“d´accord II“, Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
“à droite“ für Violine, Violoncello und Klavier
“con-fusion“ für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello
“Der Mann, der Erdrutsche sammelte“ für Sopran, Oboe, Klarinette, Violine und Violoncello
“Vier auf einen Streich“ für zwei Violinen, Viola und Violoncello
“pourquoi comment“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
“maintenant” für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Klavier
“et alors” für Klarinette, Violine und Violoncello
“Domino” für vier Schlagwerker
“Stationen” für Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Werke für Soloinstrumente:
„Hors d´oeuvre“ für Klavier
„d´accord I“ für Klavier
„Chemins“ für Orgel
„Gratwanderung“ für Klavier
“va-et-vient” für Klavier