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Paul Walter FÜRST †


Biografie

geboren 25.4.1926 Wien

gestorben 1.3.2013 Wien

 

AUSBILDUNG

1946-1951 Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien: Violine (Willi Boskovsky), Klavier (Hermann Schwermann), Komposition (Alfred Uhl), Harmonielehre (Joseph Marx)

BERUFLICHE LAUFBAHN

1951-1954 Solobratscher beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester
1954-1964 Solobratschist bei den Münchner Philharmonikern
1961-1990 Orchester der Wiener Staatsoper
1962-1990 Mitglied der Wiener Philharmoniker
1969-1990 Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker
seit 1970 Präsident der ÖSTIG (Österreichische Interpretengesellschaft, Wien)
seit 1978 Präsident der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe, Wien
seit 1984 Geschäftsführer der LSG - Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten GmbH, Wien
seit 1989 Vizepräsident der Internationalen Musikergewerkschaft
seit 1994 Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe, Wien
seit 1998 Präsident der AKM (Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger, Wien)


Kompositionsaufträge: Wiener Festwochen, Brucknerhaus Linz, Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg, Österreichischer Rundfunk, Bayerischer Rundfunk, NHK Tokyo u. v. m.

PREISE UND ANERKENNUNGEN

1970 Förderungspreis für Komposition der Stadt Wien
1970 Verleihung des Titels „Professor“
1980 Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
1982 Goldenes Verdienstzeichen der Stadt Salzburg
1985 Kaiser Friedrichsmedaille der Stadt Baden
1990 Förderungspreis für Komposition des Landes Niederösterreich
1994 Preis für Musik der Stadt Wien
2001 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
2002 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
2005 Kulturpreis des Landes Niederösterreich
2006 Ehrenmitglied des Österreichischen Komponistenbundes



AUSBILDUNG

1946-1951 Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien: Violine (Willi Boskovsky), Klavier (Hermann Schwermann), Komposition (Alfred Uhl), Harmonielehre (Joseph Marx)

Stil

Die kompositorische Tätigkeit begann im Musischen Gymnasium in Frankfurt und entwickelte sich neben dem Hauptberuf des Orchestermusikers zu einer Eigenständigkeit ohne Leitbild. Die Motivation besteht in der Lebendigkeit eines individuellen Vollzugs einer absoluten Aussage und nicht im Schema einer Kompositionstechnik. Eine daraus sich ergebende Problematik in der Zuordnung einer Stilrichtung ist die Stilrichtung selbst, die sich vom Experiment nährt, aber durch Spontaneität und Aktivität den Hörer zum Musikerlebnis führen will.

Publikationen

Orchester- und konzertante Werke, Kammermusik aller Sparten, Solostück, Lieder, Chorwerke, musikdramatische Werke

Aufführungen in aller Welt, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen

Zahlreiche Tonträgeraufnahmen (Schallplatten, CDs)

Verlage: Doblinger, edition modern, Mannheimer Musikverlag, Eigenverlag