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Kurt Anton HUEBER †


Werke

Dithyrambos

Besetzung: 2 Violinen

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Fabulae

Besetzung: Violine und Klavier

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Geistliche Lieder

Besetzung: gem. Chor a cappella

Entstehungsjahr:

Glockenspektren

Besetzung: Klavier und Röhrenglocken

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Iris

Besetzung: Klavier, drei Tamtam und drei Becken

Entstehungsjahr: 1972

Notenblatt

Sonate für Viola und Klavier

Besetzung: Viola und Klavier

Entstehungsjahr:

Sonate für Violine und Klavier

Besetzung: Violine und Klavier

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Biografie

1928 Geboren am 9. Juli in Salzburg

1935 Beginn mit dem Klavierunterricht.
1938-1946 Bundes Realgymnasium Salzburg, Reifeprüfung am 7. 6. 1946 mit Auszeichnung.
1942-1948 Studium an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg: Klavier bei F. Ledwinka (1942 1948)
Violoncello bei G. Weigl (1945-1949) 1972
Dirigieren bei P. Walter (1945 1948)
Komposition bei Joh. Nep. David (1946-1948).
Reifeprüfung in Klavier und Dirigieren am 18. 6. 1948
1949-1950 Korrepetitor am Opernhaus Graz.
1950-1954 Studium Musikwissenschaft und Romanistik an der Universität Wien.
1954 Veröffentlichung von unbekannten biographischen Notizen und Dokumenten über den Komponisten Giovanni Bononcini: »Gli ultimi anni di Giovanni Bononcini« Notizie e documenti inediti, Accademia di Scienze Lettere e Arti di Modena, Societa Tipografica Modenese-Editrice in Modena, 1954.
1955 Promotion zum Dr. phil. am 22. 6. 1955.
Dissertation:
»Die Wiener Opern Giovanni Bononcinis von 1697 bis 1710«.
Vervollständigung der Studien (Dirigieren) bei Clemens Krauss und Hans Swarovsky an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
1958-1960 Kapellmeister am Linzer Landestheater. Komposition von zahlreichen Schauspielmusiken (siehe Werkverzeichnis).
1962-1994 Leiter der Musikschule der Stadt Wien Döbling.
1967 Förderungspreis der Stadt Wien für Musik.
1968 Oper »Schwarz auf Weiß« nach einem Sujet von Jonathan Swift. Auftragswerk des Österreichischen Fernsehens.
Neben der kompositorischen Tätigkeit intensive Forschungen auf dem Gebiet der musikalischen Akustik.
Besondere Forschungsgebiete:
Die Struktur des Glockenklanges
Pseudoharmonische und unharmonische Partialtonreihen
Nichtharmonische Schwingungssysteme
Mathematisch-musikalische Fundamentaltheorie
Konsonanz- und Dissonanztheorie
Klangfarbentheorie.
1972 Veröffentlichung der akustischen Arbeit »Nachbildung des Glockenklanges mit Hilfe von Röhrenglocken und Klavierklängen«.
Acustica, S. Hirzel Verlag, Stuttgart Vol. 26, 1972, Heft 6
1975 Veröffentlichung der Studie »Neue physikalische Ableitung des Dreiklanges«. Instrumentenbau, Musik international 5/75, 29. Jahrgang, Mai 1975.
1980-1993 Lehrbeauftragter für Akustik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
1985 Vortrag »Pseudoharmonische Partialtonreihen, ihre ekmelischen Intervallstrukturen. Ein neuer Klangraum der Musiktheorie«.

1942-1948 Studium an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg:
Klavier bei F. Ledwinka (1942-1948)
Violoncello bei G. Weigl (1945-1949)
Dirigieren bei P. Walter (1945-1948)
Komposition bei Joh. Nep. David (1946-1948).
Reifeprüfung in Klavier und Dirigieren am 18. 6. 1948

Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien:
Dirigierkurse bei Clemens Krauss und Hans Swarovsky

1950-1954 Universität Wien: Musikwissenschaften und Romanistik
1955 Dr. phil.

Stil

Die Strukturen des musikalischen Kosmos werden von Ordnungsprinzipien bestimmt, die auch für unser Hören ihre Gültigkeit erweisen. Kein Komponist sollte daher das Phänomen des "Naturklanges" übersehen und es immer wieder in den Mittelpunkt seines Koordinatensystems stellen. Die Untersuchungen der Spektralstruktur des Glockenklanges gaben meinem Schaffen einen besonderen Impuls und eine charakteristische Note, die besonders in den Werken Glockenspektren, Spectrales, Iris und Formant spectrale zum Ausdruck kommt.

Publikationen

Mehr als 50 Kompositionen, vorwiegend Orchester-, Kammermusik-, Orgel-, Klavier- und Chorwerke, 2 Opern
Glockenspektren für Klavier und Röhrenglocken op.13, Formant spectrals für Streichorchester op.17, Maskenspiel der Genien, Suite für Klavier op. 30, Das Gespenst von Canterville - Oper in 2 Akten op. 35, Dankos Herz, 3 mythologische Szenen für Streichquartett, mikrotonal op.37, Völuspa, 3 mythologische Szenen für Solovioline, Streichorchester und Pauken op. 39, Kamaloka für Kammerensemble op. 45

Aufführungen in nahezu allen Ländern Europas, in Ägypten, Argentinien, Türkei.
Ein großteil der Werke in Produktionen des ORF; 2 Schallplatten, 1 CD.

Verlage: Boccaccini & Spada Editori, Breitkopf & Härtel, Ebert Musikverlag, Edition Helbling, Heinrichshofen Verlag, NÖ Musikedition, Universal Edition, Verlag Wiener Waldhorn Verein, Weinberger Bühnenverlag; Eigenverlag

Vortrags- und Vorlesungstätigkeit über Themen der musikalischen Akustik: Die Struktur des Glockenklanges, Pseudoharmonische Patialtonreihen, Grundlagen einer ekmelischen Intervall-Lehre, Ekmelische Harmonik in Österreich, Deutschlang Tschechien und Norwegen.
Zahlreiche Veröffentlichungen (Acustica, Mikrotöne I,II,III) u.a.

Aktuelles

  • All Around The Ground
    am 2007-05-05