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Alexander KUKELKA


Biografie

Ausbildung     

 

1969 – 1976 Musikalische Früherziehung durch den Vater, akad. Restaurator und Hochschullehrer Peter Kukelka. Erster Privatunterricht: Blockflöte (Maria Dives), Klavier (Gijisbert Lekkerkerker), Trompete, Komposition (Rudolf Lutz)

1976 - 1982 Konservatorium der Stadt Wien: Trompete (Richard Schwameis), Cembalo (Marina Mauriello)

1982 – 1986 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Tonsatz (Augustin Kubizek) Konservatorium der Stadt Wien: Jazzklavier (Roland Batik, Diplom 1988)

1990 – 1996 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Komposition (Kurt Schwertsik), Dirigieren, Musikleitung (Uros Lajovic)    

 

Berufliche Laufbahn

1987 - 1990 1. Pianist im Orchester der Vereinigten Bühnen Wien („Cats“)

1988 Debut als Bühnenkomponist und -Kapellmeister mit der Musik zur „legendären“ Wiener Ensemble-Produktion „Der Talisman”

1988 – 1997 weitere Arbeiten als Komponist und/oder als Musikalischer Leiter für das Wiener Ensemble: u. a. „Heimatlos – Wirtshausoper in einem Rausch“ (1989), „Wiener Lieder“ (1990), „Wiener Totentanz“ (1990), „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ (1992), „Frühere Verhältnisse“ (1997), „Häuptling Abendwind“ (1997)

1989 Debut am Wiener Volkstheater mit dem Musical „Farm der Tiere“, es folgen u. a. Bühnenmusiken zu:„Amiwiesen“ (1991), „Lila“ (1993)

ab 1989 Werkaufträge und Gastspiele im In- und Ausland: u. a. Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt Wien, Stadttheater Klagenfurt, Theater Phönix Linz, Wiener Festwochen, Steirischer Herbst, Theater der Jugend Wien, Wiener Metropol, Studiobühne Villach, Theater Drachengasse Wien, Staatstheater Saarbrücken, Wiener Schauspielhaus, Theater Erlangen, Theater Lübeck            

1999 Gründung des Vereins Neues Wiener MusikTheater und Schaffung eines Autoren-Musiktheaters eigener Prägung mit: u. a. „chet – ein jazzmusiktheater“ (UA Studiobühne Villach 2000), „Nestroy 2001“ (UA Historisches Museum der Stadt Wien 2001), “Bill oder Die 7 Aspekte der Armut” (Historisches Museum der Stadt Wien 2002), „Die Reise nach Alt-Mamajestie“ (UA Theater Drachengasse Wien 2004)

ab 1994 Komponist preisgekrönter Filmmusiken und zahlreicher TV-Dokus: u. a. „Das 10. Jahr“ (1995), „Im Zeichen der Liebe“ (1995), „Salz“ (2001), „Ameisen“ (2004), „Hallstatt” (2004), „Zugspitze” (2007), „Termiten“ (2011). Staatspreisnominierung 1996 Beste Produktion für den offiziellen Imagefilm der Wiener Musikhochschule „Der Kunst ihre Freiheit“, Cine Golden Eagle 2005, Winner Special Jury Award Jackson Hole 2006 und Romy 2005-Beste Produktion für „Ameisen“ und „Salz“

seit 2002 Lehrtätigkeit (Lecturer) an der Universität für Musik und darstellende Kunst/Filmakademie Wien („Musik im Film – Filmusik – Musikfilm“)

ab 2004 Instrumental- und Vokalmusiken: u. a. „Czernowitzer Skizzen“ (2004), „Bukowina Tänze“ (2006), Oratorium-„Werdet Vorübergehende“ (2010), „Konzert für Schrammelquartett und Streichorchester“ (UA Philharmonie Wroclaw 2011). Internationale Opern- bzw. Musiktheater-Projekte: u. a. „Erlangen“ (UA Theater Erlangen 2005), „Tod in Venedig“ (UA Staatstheater Saarbrücken 2006), „Onyx Hotel“ (UA Theater Erlangen 2007), Der Zauberberg“ (UA Theater Lübeck 2008)

2008 – 2014 Vizepräsident des Österreichischen Komponistenbundes (ÖKB), Gründer & Vorsitzender der Fachgruppe Film-& Medienmusik. In diesen Funktionen Präsenzen bei den wichtigsten Festivals und Foren: u. a. Filmfestspiele Cannes, Europäisches Forum Alpbach, Creators Conference Brüssel. Ordentliches Mitglied der AKM/AUME und der Akademie des Österreichischen Films

seit 2010 Opernaufträge als Komponist, Librettist, Regisseur und musikalischer Leiter: „4 Gossip Operas“ (UA Theater Drachengasse Wien 2010), „Donnas Traum“ (UA Theater Drachengasse Wien 2012). Music Supervisor der internationalen Kinospielfilm-Großproduktion „Paganini – The Devil´s Violinist“ (2012)

2013/2014 Auftragswerk der PVS Marianum Gersthof: Kinderoper „Das Wasser des Lebens“ (UA PVS Marianum Gersthof 2014)

seit 2014 Präsident des ÖKB

 

Stipendien/Förderungen

Produktionsförderungen der Stadt Wien MA 7-Kultur (2000, 2001, 2002, 2004), Kompositionsstipendien des BKA Sektion Kunst (2000) und des BMUKK (2009, 2013). Kompositionsförderungen der Stadt Wien MA 7-Kultur (2011, 2014). Annerkennungs-Prämie des BMUKK (2012)

 

Stil

„Ich möchte in meiner Musik – trotz aller Experimentierlust - nicht auf den Menschen dahinter vergessen. Vor allem nicht auf den lebendigen Dialog mit ihm.

Führe ich beim Komponieren diesen Dialog zuallererst mit mir selbst und dem musikalischen Material, so erweitert sich dieser Kreis spätestens bei der Darbietung um die Interpreten und das Auditorium. Es bleibt aber Dialog.

Die ewig gleichen Zerrbilder der Entsetzlichkeiten einer mechanistischen Gesellschaft zu perpetuieren und die ehrliche Hingabe des Publikums in ausweglosen Dissonanzen zu ersticken strebe ich dabei nicht an.

Viel mehr habe ich das Bedürfnis, in meiner Musik zumindest das tröstend zu bergen, was für mich den substanziellen Kern eines musikalisch-menschlichen Diskurses ausmacht und allerorts zunehmend zu fehlen scheint.

Vor allem aber ist es mir als Musiker dringlich, in den Bereich jener Gültigkeiten vorzudringen, die letzten Endes das hervorbringen, worauf für mich gutes Komponieren seit jeher abzielt: Empathie und Resonanz.“