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Albert NEUMAYR


Werke

Acht Tanzstücke

Besetzung: 2 Altblockflöten

Entstehungsjahr: 1974

Ave Maria zart

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1987

Cantiones in adventum Domini

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1984

DIE LUSTIG´N HAMMERSCHMIEDG´SÖLLN

Besetzung: Streichorchester

Entstehungsjahr:

DORT IM FELDE LIEGT EIN SEE

Besetzung: Mezzosopran, Bariton, gemischen Chor, Klavier

Entstehungsjahr:

Hörprobe:

Fünf Kanons

Besetzung: 2 Blockflöten (S/A)

Entstehungsjahr: 1974

Fünf leichte Duos

Besetzung: 2 Blockflöten (A)

Entstehungsjahr: 1974

FÜNF TANZSTÜCKE

Besetzung: Flöte, Oboe, Klarinette, Streichorchester

Entstehungsjahr:

Geistliche Chormusik

Besetzung: gem. Chor a cappella

Entstehungsjahr: 1975-1987

In Frieden geh ich nun zur Ruhe

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1975

KONZERTANTE MEDITATIONEN

Besetzung: Oboe und Streichorchester

Entstehungsjahr:

Hörprobe:

Notenblatt

Maria, Königin

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1978

Musik für Blockflöte

Besetzung: 1-3 Blockflöten

Entstehungsjahr:

Sagt an, wer ist doch diese

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1987

Salve Regina

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1985

Sechs Blockflötentrios

Besetzung: 3 Blockflöten (S/A/T)

Entstehungsjahr: 1974

Sieben Duos

Besetzung: 2 Altblockflöten

Entstehungsjahr: 1974

SINGE, KLEINER VOGEL

Besetzung: Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Klavier

Entstehungsjahr:

Sonate Nr. 1-5

Besetzung: Sopranblockflöte

Entstehungsjahr: 1974

Was ist der Mensch?

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1978

Biografie

Geboren 1944 in Amstetten, Matura und anschließend Studium der Musikpädagogik und Germanistik in Wien, das sind jene Stationen, die OStR. Neumayr zurückgelegt hatte, bevor er 1968 wieder in seine Mostviertler Heimat zurückkehrte und als Musikerzieher am Bundesgymnasium in Wieselburg zu wirken begann.

Schon in frühester Kindheit begann Albert Neumayr mit Improvisationen auf der Blockflöte und auf dem Klavier und mit dem Versuch, kleinere Musikstücke auch aufzuschreiben. Im Rahmen von Schulkonzerten trug er bereits eigene Klavierstücke vor.

Im Alter von 13 und 14 Jahren studierte er mit Eifer neben dem Gymnasium und dem Instrumentalunterricht Tonsatz (das ist: Harmonielehre, Kontrapunkt und Instrumentation) am Konservatorium der Stadt Wien.

Während seines Musikunterrichtes in der Oberstufe des Gymnasiums ließ er die rechte Seite seines Musikheftes oft frei für eigene Kompositionen, die er während des Unterrichtes begann und zu Hause fertig stellte, nicht immer zur Freude seines Musikprofessors, des bekannten Komponisten Friedrich Cerha.

Regelmäßig nach den Nachmittagskursen am Konservatorium erhielt er in der Bibliothek des Hauses noch kostenlosen und freiwilligen Einzelunterricht im Hören von Musik und im Partiturstudium durch einen engagierten Lehrer, dem er sehr viele Einblicke in die Geheimnisse der Musik verdankt: Hörerziehung, Werk- und Formanalyse, Kennenlernen verschiedener Kompositionstechniken und Musikstile.

An der Hochschule für Musik war Tonsatz stets sein Lieblingsfach, und viele Studienkollegen machten bei ihren Hausübungen Anleihen bei ihm. Die Kontrapunktaufgaben stellten für Albert Neumayr immer eine große Herausforderung dar, das große Vorbild dabei war Johann Sebastian Bach.

Der junge Komponist versuchte sich auch im Gestalten von Kanons, Fugen und Imitations- und Variationstechniken in allen erdenklichen Kombinationen. Einiges davon findet sich auch in späteren größeren Werken wieder.

Die abschließende Hausarbeit für die Lehramtsprüfung war eine nicht leicht zu spielende Komposition, eine "Tanzsuite für Streicher", die zweimal an der Hochschule aufgeführt wurde. Neumayr musste sich dabei selbst mit der 2. Violine abplagen, sozusagen als "Strafe" für die schwere Komposition.

Obwohl man Albert Neumayr riet, beruflich in Wien zu bleiben, war - wie der Komponist selber sagt - der Ruf aufs Land stärker.

In Wieselburg, im Bezirk Scheibbs sowie in der ganzen Region begann OStR. Neumayr neben seiner Unterrichtstätigkeit sofort ein reiches musikalisches Leben zu entfalten. Sein Engagement und seine Leistungen können hier nur auszugsweise und stichwortartig angeführt werden:

  • Mit Schul- und Jugendchören mehrmals erfolgreiche Teilnahme am Landes- und Bundesjugendsingen
  • Langjähriger Leiter des Gesangvereines "Harmonie" Wieselburg (1972-1984 und wieder seit 2002) und der Singgemeinschaft Scheibbs
  • (1977-1994), mehrere Jahre Kreis-Chorleiter des Sängerkreises "Alpenvorland" (1979-1991)
  • Leitung der Musikschule Wieselburg (1974-1977)
  • 1982 Gründung und und bis 2003 Leitung des Kammerchores und Kammerorchesters Musica Spontana Wieselburg (Gestaltung zahlreicher Konzerte in den Bezirken Scheibbs, Melk und Amstetten).
  • Gründung des Jugendchores Wieselburg (1991-1994)
  • Mitglied des Ensembles für Renaissancemusik "Audite silete musica" (Gresten)
  • Komponist von Vokal- und Instrumentalmusik
  • Musikkurse an der Volkshochschule Wieselburg
  • Leiter des Arbeitskreises "Kultur" (1997-1998) und Vorstandsmitglied der Wieselburger Kulturplattform

Natürlich fanden all diese beeindruckenden Aktivitäten auch die entsprechende Anerkennung:

  • Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich (1981)
  • Chorleiternadel des Sängerbundes in Bronze, Silber und Gold
  • Goldmedaille der Stadtgemeinde Wieselburg (1993)
  • Silbermedaille der Stadtgemeinde Scheibbs (1994)
  • Verleihung des Berufstitels "Oberstudienrat" (1997)

Alle die hier angeführten Aufgaben haben auch das kompositorische Schaffen Albert Neumayrs beeinflusst. Instrumentalunterricht in Blockflöte, Violine und Klavier, Chor- und Orchesterleitung haben ihren Niederschlag auch in seinen Kompositionen gefunden.

Eine Übersicht über seine Werke zeigt eine beachtliche Vielfalt seines Schaffens: Musik für Blockflöte, Klaviermusik, Kammermusik, Sololieder, Chormusik a capella, Chormusik mit Orchester, Orchestermusik.

Stil

Abgesehen von einigen dodekaphonen oder frei atonalen Werken, entstanden während und nach der Studienzeit oder in experimentellen Phasen zwischendurch, ist meine Musik - bedingt durch meinen Wirkungsbereich - bewußt tonal. Im Vokalen wie im Instrumentalen versuche ich - bei sparsamer Chromatik und unter Einbeziehung kirchentonaler und polyphoner Elemente - sanglich-linear zu schreiben, stets mit Bedacht auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten eines wenig geschulten Laienensembles. Der Reiz dabei ist für mich das nuancierte Ausloten der kompositorischen und klanglichen Möglichkeiten in vokalen und instrumentalen Kleinformen, also darin, leicht ausführbare und zugleich anspruchsvolle Gebrauchsmusik zu schreiben.

Publikationen

Vorwiegend Kammer- und Chormusik.

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