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Ulf-Diether SOYKA


Werke

5/8 - Sonata opus 2/50

Besetzung: Flöte und Klavier

Entstehungsjahr: 2000

Notenblatt

Chibi-Song op. 8/16

Besetzung: Klavier

Entstehungsjahr: 2003

Das Häschen

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor und Keyboard

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Der fliegende Frosch

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor und Keyboard

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Der weiße Schuhu

Besetzung: Bariton, vierstimmiger gemischter Chor und Keyboard

Entstehungsjahr:

Notenblatt

Hirtenmusik

Besetzung: 3 Blockflöten (SAA)

Entstehungsjahr: 1985

Notenblatt

Kinderballett op. 9/12

Besetzung: Klavier

Entstehungsjahr: 1995

O amor

Besetzung: vierstimmiger gemischter Chor

Entstehungsjahr: 1996

Notenblatt

Zwiefacher

Besetzung: Klavier

Entstehungsjahr: 1992

Biografie

Geboren am 5.6.1954 in Wien, musikalische Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Klavier, Theorie) 1973 Humanistische Matura am BG XIII Wien mit „gutem Erfolg" 1974 - 1981 Studienabschlüsse an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: Komposition (Mag.art., Diplom bei F.Cerha) Musikerziehung AHS (mit Auszeichnung) Orchesterdirigieren (Diplom bei GMD O.Suitner) Lehrgangsdiplome „Harmonikale Grundlagenforschung" und „Musikalische Graphik" Studien an der Universität Wien: Philosophie, Psychologie 1976 - 1979 Privat-Musiklehrtätigkeit 1978 - 1979 Gründung und Konzert-Organisation des „Projekts Uraufführungen" 1979 - 1981 Lehrauftrag „Orchesterassistenz für die Dirigentenklassen" an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien, und Koordination für das Pro-Arte- Orchester 1980 - 1981 Hochschullehrgang „Kulturelles Management" (E.Haeussermann) 1981 - 1985 Gründung und Management eines Ensembles für neue Musik (Engagements Wiener Musiksommer, Wiener Festwochen, Jeunesses musicales, Konzerte Mozarteum Salzburg, Konzerthaus Wien u.a.) 1982 - 1983 AHS-Lehrer (Musikerziehung) am BG Gänserndorf Ab 1983 Freischaffender Komponist, internationale Kompositionsaufträge Ab 2000 Dozent für Komposition und Tonsatz am Prayner- Konservatorium Wien Nebentätigkeiten: Seit 1979 Musik-kulturpolitische Fachartikel für die Zeitschriften Tritonus, Musikerziehung, Österreichische Musikzeitschrift, Die Furche, Die Presse, Morgen, Literatur aus Österreich, Podium, NÖ.Journal u.a. Seit 1982 Organist für ein Pflegeheim der CS/Stadt Wien, später auch für das Spital Klosterneuburg 1983 - 1993 Mitbegründer und Referent der internationalen Wiener Sommerseminare für neue Musik 1983 - 1993 Gewählter Delegierter der tantiemenbezugsberechtigten Komponisten in der AKM (ehrenamtlich) 1983 Gründung, später Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Klosterneuburger Komponisten (ehrenamtlich) 1984 Organisation und Leitung d. österr. Komponistensymposions „Musik von morgen", Zwettl Ab 1984 Fallweise Seminartätigkeit an Schulen für den Österr.Kulturservice 1985 - 1987 Lehrer für Tonsatz/Klavierimprovisation an der J.G.Albrechtsberger-Musikschule Klosterneuburg 1986 Referent im Symposion „Mikrotöne", Mozarteum Salzburg 1989 - 1999 Ständiges Redaktionsmitglied der Österr.Kulturzeitschrift MORGEN (ehrenamtlich) 1990 - 1995 Beiratstätigkeit für die Niederösterreichische Landesregierung (neue Musik) 1990 Vortragstätigkeit an australischen Musikuniversitäten über neue Musik Seit 1992 Vorstandstätigkeit im Österreichischen Komponistenbund (ehrenamtlich) 1992 - 1998 Mitarbeit in der Österr. Gesellschaft für zeitgenössische Musik (Öffentlichkeitsarbeit, ehrenamtlich) 1993 Vortrags- und Konzertreise mit neuer Musik in Azerbaijan 1994 - 1997 Proponent, dann stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Komposition in der Gewerkschaft Kunst, Medien, freie Berufe (Sektion Musik) (ehrenamtlich) Seit 1995 Teilzeit-Anstellung als Nachtportier Seit 1997 Vorsitzender der Fachgruppe Komposition in der Gewerkschaft Kunst, Medien, freie Berufe (Sektion Musik) (ehrenamtlich) Seit 1998 Dirigenten- und Chorleitertätigkeit (Klassik und Erstaufführungen) KOMPOSITIONSPREISE 1975 und 1977 Stipendiat der Alban-Berg-Stiftung 1978 Würdigungspreis des Unterrichtsministeriums 1980 Theodor-Körner-Kompositionspreis 1981 Arbeitsstipendium der Stadt Wien für Komposition 1983 Österreichisches Staatsstipendium für Komposition 1983 Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Musik 1984 Arbeitsstipendium der Stadt Wien für Komposition 1985 Kulturpreis der Stadt Klosterneuburg 1985 Kompositionspreis in Tolima/Kolumbien 1987 Theodor-Körner-Kompositionspreis

Musikalische Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Klavier, Theorie) 1973 Humanistische Matura am BG XIII Wien mit „gutem Erfolg“ 1974 - 1981 Studienabschlüsse an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: Komposition (Mag.art., Diplom bei F.Cerha) Musikerziehung AHS (mit Auszeichnung) Orchesterdirigieren (Diplom bei GMD O.Suitner) Lehrgangsdiplome „Harmonikale Grundlagenforschung“ und „Musikalische Graphik“ Studien an der Universität Wien: Philosophie, Psychologie 1980 - 1981 Hochschullehrgang „Kulturelles Management“ (bei E.Haeussermann)

Stil

Aus Pressestimmen über Ulf-Diether Soykas Musik: 1981 Neue Kronenzeitung (Österreich): „Wie Soyka beim Komponieren Gespür für Klangfarben und Steigerungen zeigt, bewies er auch als Dirigent genug Ausstrahlung, um seinem Publikum diese Musik zu ´verkaufen`. (2.Saxophonkonzert, Großer Musikvereinssaal, Wien). 1986 Die Furche (Österreich): „Schöne neue Musik" (Orgelkonzert) 1987 Morgen (Österreich): „Soykas Musik ist der Dodekaphonie verpflichtet, aber nicht der dogmatisch seriellen, sondern einer erweiterten zwölftönigen Schreibweise, welche vom melodischen und rhythmischen Einfall, vom Gefühl determiniert ist. Diese der „emotio“ verbundene Komponente bewirkt ein spontanes Verständnis beim Zuhörer, auch wenn dieser die von der „ratio“ geleiteten Strukturen und Details nicht zu verfolgen vermag. Seine Tonsprache ist abwechslungsreich, sowohl melodiös und klangschön als auch rhythmisch lebendig und kraftvoll.“ (Oper Malya). 1990 Ballett-Journal/Tanz-Archiv (Deutschland): „Ein Ballett, das alle Chancen hat, ins Repertoire aufgenommen zu werden" (Uraufführung DAS IDOL). 1990 Der Standard (Österreich): „Wider das Vergessen und den Rassenwahn ... Soyka schrieb dazu eine klare, kristalline Musik.“ (Tanzspiel DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990 Die Furche (Österreich): „ ... vorbeihuschende Tanzsymphonie ... arbeitet souverän mit der üppigen Orchesterpalette der Romantik, freilich in ganz anderem Sinne als die Spätromantiker des 19. und 20. Jahrhunderts. Soyka vereinigt zwei Seiten, die sehr selten zueinander finden. Einerseits ist er ein Naturtalent des Musizierens, andererseits ein spekulativer Esoteriker des Tons und der harmonikalen Welt, weiß daher sehr genau Bescheid um den Konflikt zwischen Zwölftonmusik und Obertonreihe. Doch kennt sein Komponisten-Herz Lösungen, von denen der Verstand nichts weiß. Das Ergebnis ist eine amüsante, in den Liebesszenen tief empfundene Ballettmusik“ (DAS IDOL). 1991 Neue Westfälische Zeitung (Deutschland): „Soyka ließ ... erkennen, daß er jenseits von Stockhausen einen Weg für die moderne Musik gefunden hat.“ (Komponistenportrait, Warburg). 1994 NÖ.Nachrichten (Österreich): „Ulf-Diether Soyka zählt zu jenen wenigen österreichischen Komponisten, die im Laufe ihrer Entwicklung zu einer eigenen, unverwechselbaren Tonsprache gefunden haben" (Cellokonzert). 1998 NÖ.Nachrichten (Österreich): „Soykas wunderschöne Vertonung des 23.Psalms - Seelenbalsam pur“ (Schola Cantorum, Stift Klosterneuburg). 2003 The Horn Magazine (England): „Es scheint eine „dritte Wiener Schule“ zu geben, die sich in unserer Zeit entwickelt ... die Musik hier von Ulf-Diether Soyka ist melodisch, charmant und wohl wert sie zu fördern“ (Fantasy, Konzert in Birmingham).

Ulf-Diether Soyka: Wie (in)tolerant wirken Schönheitsbegriffe ? publiziert in der Zeitschrift "Literatur aus Österreich", Heft 239, Jahrgang 40, Dezember 1995, unter dem Titel "Versuch über das Gutewahreschöne" Fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist es wieder notwendig über die Wechselwirkung von Toleranz und Schönheitsbegriffen nachzudenken. Angesichts verschiedener Entwicklungen gilt es jetzt sogar, grundlegende Unterschiede rechtzeitig zu klären. Das jahrzehntelange Schweigen über Schönheitsbegriffe (nur die Seifenreklame machte da eine Ausnahme) war wohl begründet durch Scham angesichts der Tragödien, die im 3. Reich durch dessen ästhetische Wert- und Zielvorstellungen ausgelöst worden waren ("blond ist schöner als..!" etc.). Aber durch dieses Schweigen wurden Worte wie »Schönheit", »schön« usw. zu Tabus für eine neue Generation kulturell Interessierter. Damit wurde verhindert, daß demokratische Zugänge zum Thema »Schönheit« in einer verantwortbaren Art gefunden worden wären. Wie tolerant kann das literarische (und das musikalische) Österreich mit Schönheitsbegriffen umgehen? Bleibt das Wort »schön« wieder dem Einsatz für totalitäre Zwecke vorbehalten? In der qualifizierten österreichischen Kulturdiskussion der Nachkriegszeit war nicht nur das Wort »Schönheit« ausgeklammert: z. B. über die Qualität neuer Musik wurde mittels anderer Maßstäbe entschieden. Dabei schien lange Zeit dem nachrechenbaren Materialdenken serieller Konzepte der Vorrang eingeräumt. Arnold Schönbergs Zwölf-Ton-Methode auszuweiten, bot die nötige Garantie, alte Fehlentscheidungen vermeiden zu üben (obwohl Schönberg selbst - Ironie der Geschichte - dadurch die »Vorherrschaft deutscher Musik für hundert Jahre sichern« wollte). Aber spätestens mit der »Neuen Einfachheit", der »Minimal Music« und der »Postmoderne« zeigte sich, daß ein Stil-Pluralismus nicht mathematisch kontrolliert werden kann. Im Avantgarde-Zentrum Darmstadt wurde ab Ende der 1970er-Jahre Ernst Krenek zitiert, der die Zuwendung zu serieller Musik für nicht geschichtsnotwendig, sondern für subjektiv erklärte. Andere Kriterien zur Bewertung von Qualität wurden vorgeschlagen. In der neuen Musik wurde (statt nach Publikum für neue Musik) - mehr oder weniger offen - nach »schöner neuer Musik« gesucht. Jörg Mauthes und Günther Nennings »Schönheits-Manifest" zeigte das Dilemma speziell für den Bereich der Baukunst auf: Im Manifest selbst kommt das Wort »häßlich« wesentlich häufiger vor als das Wort »schön« bzw. »Schönheit": Der Versuch einer Neubewertung von Schönheitsbegriffen war durch diese Polemik sofort in Gefahr, wieder zweckentfremdet zu werden. Während Mauthe und Nenning nämlich selbst den Mut hatten, persönliche (unterschiedliche, teils tragische) Konsequenzen für ihre Entscheidungen zu tragen, wurde mit dem "wiedergefundenen« Schönheitsbegriff von anderen Autoren einer an sich überlebten Generation bald wieder (zumindest) ungeschickt bis fahrlässig hantiert - was rasch zu national gefärbten Auseinandersetzungen beitrug. International führende Künstler fühlten sich daraufhin in ihrer Freiheit gefährdet durch allzu eilige Werturteile. Der Komponist Helmut Lachenmann z. B. meinte 1982: »Schönheit, das ist das Ruhekissen oder Nadelkissen jener Gattung Mensch, welche niemals davon hat ablassen können, im Namen der Liebe zu hassen, im Namen der Wahrheit zu lügen, im Namen des Dienens zu verdienen, im Namen der Fürsorge auszubeuten, im Namen des Lebens zu töten, im Namen der Freiheit zu unterdrücken und im Namen der Verantwortung sich dumm zu stellen." Bei aller Betroffenheit, die seine Definition auslöste, wurde ihm damals in den »Wiener Sommerseminaren für neue Musik« entgegnet, daß eine Alternative zur Suche nach »schöner neuer Musik« wohl nur wäre, sich auf museal-technologische Absicherung zu beschränken: »Wozu noch teure Orchester und Chöre erhalten, bringt doch der Music-Computer (zumindest?) die gleiche Leistung.« Schon Gottfried von Einem hatte frühzeitig auf »seelischen Skorbut" durch Tonträger hingewiesen, und György Ligeti hatte sich (aufgrund der Klangqualität) schließlich wieder für traditionelle Instrumente entschieden. Die Diskussion nahm bedrohliches Ausmaß an, sobald etliche der Beteiligten begannen, den Schönheitsbegriff so zu verwenden, als wäre DIE »Schönheit« ein eindeutig abgrenzbares (und womöglich käufliches) Ding, über das willkürlich verfügt werden könnte (»schöne neue Musik ist tonal« usw.). Restriktive Folgen wurden befürchtet, totalitäre Vereinnahmung der Kunst und neue Zensurmaßnahmen wurden ebenso unterstellt wie Tendenzen zu »Reichs-Schönheitskammern« u. ä. Der "lang vermiedene Kulturkampf" schien in Österreich ausgebrochen zu sein. In der Ernsten Musikszene waren diese Differenzen zwar eigentlich durch ein Defizit an einer angemessenen Musiktheorie der Gegenwart verursacht (weder Folgen des Jazz, noch der Elektroakustik, noch soziologische Implikationen sind bisher ins Lehrgebäude sprachlich einbezogen worden), aber diverse Literaten nützten die unklare Situation sehr rasch für neue Polemiken aus. Und politische Parteien sahen ihre Chance in kulturellen Stellvertreterkriegen. Nicht zuletzt durch diese Auseinandersetzungen wurde die gesetzliche Festschreibung der »Freiheit der Kunst« in Osterreich beschleunigt. Diese - an sich durchaus zweischneidige - Rechtsschöpfung hat seither Eigenleben entwickelt. Doch zunächst zurück zur Aporie der Schönheitsbegriffe. »Es ist dem Menschen gegeben, Schönheit gültig zu erfassen" versus »Schönheit ist für den Menschen letztlich unfaßbar" - beide Sätze sind (laut Ansicht je unterschiedlicher Gruppen) wahr. Beide Sätze handeln vom selben Inhalt, beide sind voneinander nicht zu trennen, und beide widersprechen einander. Der erste Ast dieser Aporie - der Schönheit gültig erfassen zu können meint - begründet den Versuch, »Schönes" zu kommunizieren, ebenso wie den, »Unschönes" (etc.) auszugrenzen, oder den Versuch, »Schönes" zu finden bzw. zu schaffen. Er begründet die Dominanz der »Genies" über den Geschmack des »Publikums". Hier fallen Entscheidungen darüber, welche kulturellen Werke es »wert" seien, erhalten (und finanziert) zu werden, welche Künstler ihre »Arbeit tun dürfen" (und welche nicht), und offen ist hier höchstens die Frage, wer denn die Entscheidung darüber zu treffen habe. Der zweite Ast - der Schönheit letztlich in einem transzendenten Reich der ungreifbaren Ideen ansiedelt - begründet die endlose Fortsetzung der (stets hinfälligen) Suche nach »Schönem" (obwohl doch »eh g`nug da« wäre) und relativiert die Maßstäbe, nach denen wir ästhetisch werten. Er begründet die »Demokratie" der Hitparaden wie die Mehrheitsentscheide der subventionsempfehlenden Fachbeiräte. Hier gibt es eine »offene Skala" der Wertungen, grenzenlos offen nach oben (es könnte ja immer »noch Schöneres« auftauchen) und offen zum Nachbarn (dessen Stil ja ebenfalls »Schönheit" zulasse, auf dessen Art eben). Es bestehen wesentliche Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von Schönheitsbegriffen: Während die erste grundsätzlich als »geschlossen", als »definierend" bezeichnet werden kann, ist die zweite nicht dazu bestimmt, daß Künstler ihre eigenen Werke selbst als »schön", ihren Stil als »Schönheit" anpreisen (und dabei letztlich die Bedeutungsinhalte des Wortes »Schönheit" einengen). Offene Schönheitsbegriffe (im zweiten Ast der Aporie) sind auch nicht dazu bestimmt, anderen Menschen Vorschriften darüber zu machen, was sie als »schön" zu empfinden und zu werten hätten. Sondern offene Schönheitsbegriffe können eine (freiwillige) eventuell gemeinsame Suche nach (subjektiv) als »schön" Erlebbarem anregen. Allerdings ist auch der zweite Ast der Schönheits-Aporie nicht unproblematisch: Nur einen Ast dieser Aporie anzusprechen, bedeutet nämlich, auch den zweiten mit wachzurufen. Das Wort »Schönheit" zu thematisieren, verlangt folglich unvermeidbar auch, Äußerungen der Intoleranz zu tolerieren. Eine offene »Schönheits"-Diskussion kann ohne subjektive Wertungen ebensowenig geführt werden wie ohne intersubjektive Kommunikation, ohne Offenheit ebensowenig wie ohne Toleranz. Die Unterscheidung (und Auseinandersetzung) zwischen »geschlossenen" und »offenen" Schönheitsbegriffen bliebe eine rein theoretische, würden aus der Beantwortung der Fragen nicht auch zugleich immer Vorrechte für bestimmte Menschengruppen abgeleitet. Da beginnt das Reich des Mißbrauchs von Ideen zu blühen, und so zeigt sich die Berechtigung der Warnungen Lachenmanns. In dem Moment, wo eine Kunstform beginnt, sich selbst als DIE "schöne" zu bezeichnen, ähnelt sie einer Frau, die sich selbst als "schöne Frau" präsentiert - die Motive werden durchsichtig, Polemik gegen Anderes beginnt die eigentliche Schönheitssuche zu ersetzen, Geschäft und Macht versuchen Zensurprozesse auszulösen (heute meist durch Uber-Information). Besonders heikel wird die »Schönheits"-Polemik aber in einer Gesellschaft, die die »Freiheit der Kunst" gesetzlich schützt: Ist plötzlich die Funktion des »Genies" geschützt? Steht die Freiheit zu »schönen Menschenexperimenten" über den übrigen Menschenrechten der »unschönen Masse"? Wie läßt sich die künstlerische Versuchung zu »schönen Vergewaltigungen« eingrenzen? Stehen nun Künstler vor dem selben Dilemma wie die (ebenfalls in ihrer fachlichen Freiheit geschützten) Physiker? Wie weit hat die Toleranz der »schön Beglückten" zu gehen? Die Büchse der Pandora läßt sich nicht schließen: Wie ließe sich Mißbrauch verhindern? Durch Verzicht auf DIE »Schönheit"? Oder durch Verzicht auf »Schönes"? Etwa gar durch Verzicht auf Schönheits-Suche und Sehnsucht? Die Auseinandersetzung der 1990er-Jahre wurde zum Glück vorsichtiger geführt. Zwar gibt es wieder sektiererische Gruppen, die mit »ästhetischer" Polemik operieren (,Henker unserer Kultur", ,zeitgenössische Sklavenhalter", »verdeckte Bereiche", »totalitäre Vorrangstellung", »Rufmord", »Kulturkampf" usw.). Solange das Bildungsniveau hält, und solange die Kulturbudgets ausreichend hoch dotiert sind, erhalten solche Tendenzen allerdings wenig Zustimmung. Einen möglichen Schutz vor dem Machtanspruch solcher Sektierer zeigt der neue Weltkatechismus der katholischen Kirche: »Die Wahrheit ist von sich aus schön« wobei vom christlichen Wahrheitsbegriff ausgegangen wird (Jesus als die Wahrheit, der Weg und das Leben). Das Mysterium der Schönheit als »Abglanz« unsichtbarer Herrlichkeit Gottes stellt - so gesehen - einen Ausweg aus dem Dilemma dar, indem hier beiden aporetischen Asten ihre relative Funktion zuerkannt wird. Wer richten will, hat dafür also den höchsten irdischen Preis zu zahlen. Gefährlich allerdings wirken verkürzte Darstellungen dieses Katechismus. Wenn z. B. die Versuchung steigt, die Definition umzukehren, zu behaupten, etwas sei bereits »wahr, weil es ja schön" sei, dann sind damit künftige Auseinandersetzungen angedeutet. Denn z. B. das Kriterium gentechnischer Reparaturen kann ja nicht in mathematischer Richtigkeit des Ergebnisses liegen, sondern eher in dessen »Schönheit« - und hier ähnelt die technologische Diskussion jener im Musikleben vor wenigen Jahren. Es kann vermutet werden, daß die neue Gen-Kosmetik sich viel eher auf die »Freiheit der Kunst« berufen mag als auf die »Freiheit der Wissenschaft«. Wie wahr wird DAS »Schöne« aber dann sein? Und wieviel Toleranz werden wir in der Folge aufzubringen haben? Was brächte eine Verteilung, die den einen DIE »Schönheit den anderen DIE Toleranz zuwiese bzw. abverlangte? Es stellt sich hier die Frage, welche Rolle den Literaten in diesen höchst aktuellen Entwicklungen zukommen wird. Werden sie sich entscheiden für eine (womöglich definierende) Beschreibung erwünschter »Schönheit"? Werden sie sich auf die Seite der Schwächeren (und damit teilweise gegen die "Freiheit" gen-chirurgischer und anderer Künste) stellen? Werden sie sich mit der Rolle begnügen können, Anregungen zu geben? Werden sie Wertungen durchzusetzen helfen? Werden sie ihre Rolle im Markt rechtzeitig bemerken? Genügen Aufrufe zur Toleranz demnächst noch? Oder müßten diese kontraproduktiv wirken? Gleichgültig, was im Detail nun als DAS »Schöne" bezeichnet wird: In jedem Fall beansprucht es besondere Zuwendung und Zuwendungen. Wurden diese so nicht gleich erzielt, dann wurde noch stets die Schuldfrage gestellt. Damit war stets das Feindbild eine direkte Folge und Begleitung DES »Schönen". Der Aufruf zur Intoleranz konnte ohne Berufung auf DAS »Schöne" niemals »begründet" werden. Wer nämlich fühlt, wie auch andere Menschen, auch Konkurrenten, selbst Schönes erahnen, der/die kann sie ja nicht so leicht verachten. So gesehen ist ein Denkansatz interessant, welcher davon ausgeht, schön sei es, die Macht abzugeben. Schön sei es, wahrhaft freiwillig zu dienen. Schön sei es, Gott und den Nächsten zu lieben. Schön sei es, für die kommende Welt zu sorgen. Schönes im Unschönen aufzuspüren, sei Kunst. Nicht DIE (fertige) »Schönheit« sei das Wesentliche, sondern so etwas wie eine künftige, transzendente, unvorstellbare, höhere Schönheit, die mit menschlichen Mitteln (jetzt noch) nicht zu fassen wäre - die unbezahlbare (und daher unbezahlte) Schönheit, die sich niemals selbst als solche bezeichnen (lassen) würde. Und künstlerische Vorrechte wären vor allem Vor-Verpflichtungen. Aber auch diese Vermutungen zu äußern, kann schon wieder kontraproduktiv wirken. Das wertende Wort sollte anderen überlassen bleiben, die damit wahrhaft umgehen könnten. Es kann nämlich nicht die Rolle schaffender Künstler sein, gleichzeitig das Ausmaß DER »Schönheit" zu werten. Würden Künstler sich ernsthaft in diese Rolle drängen lassen, dann würden sie Sprintern gleichen, die rasch zu laufen versuchen während sie gleichzeitig auf die Stoppuhr gucken, um Rekorde zu registrieren. Das ginge nicht gut. Schaffen und Werten ist ein Widerspruch in sich. Künstler zu Hirten zu bestellen, hieße Böcke zu Gärtnern zu machen. Wer also soll die Geister unterscheiden? Wir haben gewiß kein Recht, auf Gottes weitem Feld dasjenige auszurotten, was wir für »Unkraut« halten. Oft ist doch gerade das Abgelehnte ein Heilkraut und letztmögliche Hilfe in der Krankheit. Schönheit kann so rasch verblühen - auf die Früchte zu warten, ist meist klüger. Lassen wir die kommende Welt werten: Der Erfolg kommt, sobald wir ihn nicht mehr brauchen. Das alte römische Wort »Toleranz" ist zwar ebenso mißverständlich wie das Wort »Schönheit" - aber eben deshalb können diese beiden Worte ein nettes Paar bilden. ___________________________________________________________________ Weitere musik- und kunst-theoretische Publikationen von Ulf-Diether Soyka: „Mater castissima“ (publiziert 1977 in der Zeitschrift „Musikerziehung“) Materialien zur Gehörsdisposition der Konsonanzempfindung bei Sukzessivintervallen (Diplomarbeit am Institut für Harmonikale Grundlagenforschung, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien 1978). Musik von morgen, Bericht zum Symposion junger österr. Komponisten, Zwettl 1984. Ekmelik - digital oder analog ? In: Mikrotöne. Bericht über das internationale Symposion im Mozarteum Salzburg. Edition Helbling, Innsbruck 1986. Neue Hausmusik, Symposionsbericht, Klosterneuburg 1985. „Analyse durch Komposition“, in: Podium, Nr. 71, Verlag Grasl, Baden 1988. „Was es noch nicht gibt ...“ (publiziert 1988 in der Zeitschrift „Literatur aus Österreich“) „Die Erfindung der musikalischen Isotope“, in: Die Furche 4/1991. „Musiktheoretische Aporien“, 8 Vorlesungen, 10. Int. Sommerseminar für neue Musik, Wien 1992. „Was ist PSIchotische Kunst“, in: WWV-Blätter, Waldhorn-Verlag Wien, April 1998. "Audiokunst selbständig neben neuer Musik", in: Jahrbuch des Ö.Komponistenbundes, Wien 1998/99. "Warum eine Fachgruppe Komposition", in: 10 Jahre Musiksymposion Schloß Hof 1999, Ö.Interpretengesellschaft u.a.

Publikationen

Ulf-Diether Soyka WERKVERZEICHNIS (MIT PRESSESTIMMEN) Die Opus-Zählung des Komponisten ist werkgruppen- bzw. gattungsspezifisch angelegt: op. 1 Messen, Oratorien, geistliche Musik; op. 2 Kammermusik in kleinerer Besetzung; op. 3 größere Kammerensembles; op. 4 Streich-/Kammerorchester; op. 5 Instrumentalkonzerte; op. 6 Lied; op. 7 Film-, Tanz- und U-Musik; op. 8 Schulmusik * op. 9 Tasteninstrumente solo; op. 10 Orchester; op. 11 Chor; op. 12: Opern Bestellen Sie Noten - kalligraphische Manuskripte im Faksimile: eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , und Noten im INOeK-Verlag finden Sie hier unter "Werke". Kompositionen, die auch für Jugenliche an Musikschulen empfohlen werden, sind mit einem Stern * gekennzeichnet. Bestellen Sie eine neue Komposition von Ulf-Diether Soyka - unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Ulf-Diether Soyka Opus 1, Messen, Oratorien, geistliche Musik: Die Geburt Jesu * für dreistimmigen Oberchor und Sprecher op. 1/1, 1984, D: 3'30'', Ms. Matthäus 1, 18-25, UA 1984 Klosterneuburg; J. G. Albrechtsberger-Kammerchor Klosterneuburg / Wolfram Klebel Gloria (Vinzenz Goller), Bearbeitung für vierstimmigen gemischten Chor, Orgel und Vorsänger op. 1/2, 1985, D: 3'30'', Ms., S, A, T, B, UA 1985 Klosterneuburg; Stift; Stadtchor Klosterneuburg/E. Lorenz, TVM, ORF, PM (Sendung im ORF) Einfache Messe nach Texten der Bibel und von Renate Lerperger für Kantor, Chor, Volk und Orgel op. 1/3, 1986, D: 17'30'', Ms. UA teilweise (23. Psalm*) 1986 St. Martin, Kantorei St. Martin/Rainer Lendl, ORF, PM Schola Cantorum, Dirigent: Wolfgang Bruneder (IMAGO-CD 1998, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien, IP 1118). Weitere Aufführungen in Österreich und Deutschland. 1998, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ulf-Diether Soykas wunderschöne Vertonung des 23.Psalms - Seelenbalsam pur“ (Schola Cantorum, in der Stiftsbasilika Klosterneuburg). 1999, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: "Wer sich beim Konzert der Schola Cantorum kalte Füße holte, wurde dafür mit seelenerwärmender geistlicher Chormusik entschädigt" (23.Psalm, Konzert im Stift Klosterneuburg). Marienmysterien. Einfaches Orgelbuch zur Meditation op. 1/4, 1987, 9 Präludien, 3 Fugen, D: 33', Ms., Meditationstexte: Hans Hermann Groer, UA 1988 Wien; Franziskanerkirche (Abschluß des Marianischen Jahres); Reinhard Kluth, weitere Aufführungen: Österreich, BRD, Tschechische Republik, PM Drei Präludien, Orgel: Stephan Lutermann. CD-Beilage für den Katalog der IMAGO-Ausstellung, Rom 1999. Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien (AUME 150732-2). 1998, DEUTSCHLAND, OTZ: „Er schreibt einen markanten und zugleich sehr leicht verständlichen Stil“ (´Marienmysterien` in Altenburg, mit Felix Friedrich, Orgel). Festival Psalms. Drei Sätze für Soli, Chor und Orchester op. 1/5, 1989 D: 33', Ms. S, A, T, Bar, Ch - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (Sax)/2 - 2 (F)/2 (B)/2/0 - Hf - Pk, Perc - 10/8/6/7/5, UA 1992 Wien; Luther-Kirche; Studenten des Franz-Schubert-Konservatoriums/Paul Pawluk, PM, Studenten des Franz-Schubert-Konservatoriums, Widmung: Franz-Schubert-Konservatorium Wien, Direktor Karl Svec, Anlaß: Jubiläum des Franz-Schubert-Konservatoriums Pfingstoratorium (Erster Teil:Vom Geist des Heiles) für Chor, 4 Soli, 8 Chorsoli und Orchester op., 1/6, 1991/1992, D: 73', Ms., S, A, T, B - 6stg.gem.Ch (mit 8 ChSolisten) - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (Sax)/2 - 3 (F)/3 (B)/3/0 - Hf - Pk, Perc - 10/8/6/7/5, Auftrag: Osterfestival "Kunst und Religion", Innsbruck St.-Leopold-Messe für Priester (liturgische Gesänge), Kantor, Chor, 4 Soli und Orchester Volk, Orgel, op. 1/7, 1991 D: 17', Ms. S, A, T, B, 4stg.gem.Ch - 1/2 EHr (eigentl.: AKrummHr und TCornamuse)/1 (Sax)/0 - 1 (F)/1 (B)/0/0 - Hf - Pk, Perc - 5/4/3/3/1, UA 1992 (ZeitgeNÖssischer Herbst), PM, Daniela Handel (S), Lydia Vierlinger (A), James Curry, (T), Heung-U Bakh (B), Collegium Vocale March, Philharmonie Györ/Georg Kugi, Auftrag: Schola Cantorum, Wolfgang Bruneder. PM Aufnahme der Uraufführung mit G. Kugi usw.: IMAGO-CD 1997, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien (IP 1115). Veni Immanuel. Geistliche Arie für Sopran und Violoncello op. 1/8, 1993, D: 10', Ms. Text: Johannes B. Bauer (2. und 7. Teil), UA 28.11.1993 Wien; Mariahilferkirche; Andrea Mellis (S), Sarah Brisley (Vc), Auftrag: Andrea Mellis Nun bitten wir den Heiligen Geist. Choralvorspiel (zu GL 248) für fünf Blockflöten op. 1/9, 1994, D: 3'30'', Ms., UA 20.5.1994 Klosterneuburg; Pflegeheim St. Martin, Widmung: Dr. Floridus Röhrig zum 40. Priesterjahr Missa Ave Maria *für vierstimmigen gemischten Chor, Solis (S A T B), Kantor, Schola, Gemeindegesang, Orgel, E-Gitarre oder Harfe, opus 1/10, 2000, Ms, 12 Teile, D: 43'. Widmung: Dr. Walter Simek zum Priesterjubiläum. UA 2000, Introitus und Kyrie: St.Erhard Wien-Mauer, Stephanie Rauer (Sopran), Ursula Ziegelbauer (Orgel), Gerd Henkel (Gitarre), Halleluja: Stadtchor Klosterneuburg, Leidtung Wolfgang Lhotka, Pfarre St.Martin. Fünf Motetten nach Gebeten des Hl.Augustinus und des Hl.Ignatius von Loyola für vier- bis sechsstimmigen gemischten Chor opus 1/11, 1996, D:12', Ms, (1.Age Domine, 2.Anima Christi, 3.O admiranda, 4.Suscipe Domine, 5. O amor). Kompositionsauftrag der Stadt Wien zum Bruckner-Gedenkjahr 1996, UA 1996 Nr. 2. und 5. Belevedere Wien, Chorvereinigung St.Augustin/Friedrich Wolf. Ave Maria für Sopran und Orgel opus 1/12, 1997, Ms, D: 7'. CD-Aufnahme mit Luzia Nistler (Sopran) und Wolfgang Fritzsche (Orgel), Kompositionsauftrag für Klaus Josef. PM RM 2000 gesendet Radio Stephansdom Wien, (Die Fassung für Chor, Sopran-Solo, Orgel und E-Gitarre (oder Harfe) ist Teil der Missa Ave Maria opus 1/10 (Communio). missa confort@mini für gemischten Chor, 4 Soli (S A T B), Kantor, Schola Orgel und Orchester opus 1/13, 2000, D: 26' (6 Teile), Ms, Orchester: 1-1-1-1-/2-2-1, Streicher 1-1-1-1-1, Kompositionsauftrag und Widmung: Wiener Hofmusikkapelle. Orgelfassung von Wolfgang Fritzsche UA 25.3.2001 Hofmusikkapelle Wien/Uwe Harrer (ohne Credo und Communio). PM Mit Jesus auf dem Weg sein, Geistliches Lied für Sopran und Klavier, Text Ilse Pauls, opus 1/14, 2000, D: 3', Ms., UA 17.2.2001 Villa Wertheimstein Wien, Maria Brojer und Werner Pelinka, PM RM 2000 gesendet Radio Stephansdom Wien. Weitere Aufführungen 2000 in Österreich und Spanien. Perchè muori für 6-stimmigen gemischten Chor a cappella, aus: Laudes opus 1/15, 2002, Ms, D: 4’, U: I Solisti della Cappella Marciana, Venedig 10.Juli 2002, Leitung Marco Gemmani. Stabat mater opus 1/16 für 2 Soprane, Alt, gemischten Chor und Orgel opus 1/16, 2003, Ms, D: 12’, Erstaufführung der solistischen Fassung am 16.11.2003 Pfarre Wien-Penzing, Eva Strasser, Maria Szepesi, Eva-Maria Gräsel, Orgel: Karl Kainzbauer. Pater noster opus 1/17 für Bariton und Streichquartett, 2003, Ms, D: 6’. Ulf-Diether Soyka Opus 2, Kammermusik in kleinerer Besetzung: Anmerkungen zum Unverstandenen. Gagaku-Variationen op. 2/1, 1977, D: k.A., Ms. Klavierquintett op. 2/2, 1979, D: k.A., Ms. Streichtrio, op. 2/3, 1980, D: k.A., Ms., UA 1980 Wien; Rostiges Haus 1. Bläserquintett (mit Saxophon) op. 2/4, 1980, D: 16', Ms., UA 1980 Universität Wien 1981, ÖSTERREICH, Tritonus: „Das viersätzige Bläserquintett von Ulf-Diether Soyka hatte trotz seiner modernen Tonsprache einen fast unterhaltsamen Charakter“ (Konzert im Auditorium Maximum der Universität Wien). Variationen über einen Zwiefachen op. 2/5, 1981, D: k.A., Ms., Vl, Pf, UA 1981 AKM-Saal, Friederike Kaufmann (Vl), Roman Ortner (Pf) Rührstück I für Blockflöte, Gitarre, Violine und Klavier op. 2/6, 1981, D: k.A., Ms., UA 1981 Wien; MHS Trauermusik für Wolfgang, für 2 Violinen op. 2/7, 1981, D: k.A., Ms., UA 1981; Gundelind Micko Fantasie für Tenorblockflöte und Klavier op. 2/8, 1982, D: k.A., Ms., UA 1982 Wien; NÖ Landesregierung; Gerlind Brunow, Clarissa Costa-Graf Streichquartett Nr. 1 op. 2/9, 1981, D: k.A., Ms. Elegie für Altblockflöte, Violine und Viola op. 2/10, 1981, D: k.A., Ms., UA 1981 Wien; MHS Archaiotropia für Posaune, Schlagzeug, Violine, Violoncello und Querflöte op. 2/11, 1981, D: 9', Ms., UA 1981 Salzburg; ORF; Österreichisches Ensemble für Neue Musik/Klaus Ager, weitere Aufführungen: 1982 Darmstadt, Dir: Armin Rosin, PM, RM, Österreichisches Ensemble für neue Musik/Klaus Ager ORF Salzburg 9.10.1981 1982, DEUTSCHLAND, Die Welt: „. ... zu ´Neuer Einfachheit`... Frage einer ganzen Generation ... kommen junge österreichische Komponisten wie der 1954 geborene Ulf-Diether Soyka von alleine.“ (Archaiotropia, Darmstadt). Querflötenquintett op. 2/12, 1982, D: k.A., Ms., Fl, StrQuart Sieben Miniaturen für Altblockflöte und Klavier op. 2/13, 1982, D: 8', Ms., UA 1982 St. Pölten-St. Hippolyt Intonationes. * Vier Duos für Viola und Violoncello op. 2/14, 1982, D: 5', Ms. Va, Vc (Bearbeitung op. 2/17: 3 Pos), UA 1982 (Wiener Festwochen); Fritz Bauer, Jörgen Fog weitere Aufführungen: 1985 Duminica Rumänien, Sol: Stefan Georghiu, Cornelia Faur 1985, RUMÄNIEN, Musica: „Miniaturen, deren kluge Instrumentation der Viola besonders entgegenkommt ...“ (Intonationes, Duminica). Fünf Gutenachtstücke * für zwei Gitarren op. 2/15, 1982, D: 5', Traunmusik, UA 1982 Österreich, weitere Aufführungen: mehrfach Deutschland, Widmung: Hannelore Unfried 1983, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „ Als Dank für ein Gitarreständchen bei seiner Hochzeit komponierte Ulf-Diether Soyka seine ´Fünf Gutenachstücke´ für zwei Gitarren, sehr kurze und bewußt romantisch gehaltene ´Schülerstückchen´“. (Kammermusik in Klosterneuburg). 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Sehr gefiel am Schluß das Gitarrenduo, zwei der fünf ´Gutenachtstücke´.“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). Sonate für Violine und Klavier, op. 2/16, 1982, D: 16', Ms., UA 1982 Wien; Konzerthaus; Julia Ruby (Vl), Elisabeth Zajac-Wiedner (Pf), PM weitere Aufführungen: 1983 Wiener Festwochen, Melk, Wiener Sommerseminare für neue Musik 1983, ÖSTERREICH, Tritonus: „Polytonale Abschnitte, tonale Floskeln und Idiome aus der U-Musik ergaben ein Puzzle aus Fragmenten verschiedener Grundelemente.“ (Sonate für Violine und Klavier im Konzerthaus Wien). 1987, ÖSTERREICH, Die Presse: „Im selben Konzert geigte der junge Thomas Zbiral Ulf-Diether Soykas Sonate für Violine und Klavier mit eindrucksvollem Schwung, ganz so, als ginge es um Tschaikowsky, was sich angesichts der sehr auf tonale, traditionelle Melodienseligkeit bedachten Komposition als goldrichtiger Interpretationsansatz entpuppte.“ (Violinsonate im Hobokensaal Wien). 1987, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ein expressives Stück, reich an vielfältigen Kontrasten, dabei durchaus ´hörerfreundlich´.“ (Violinsonate im Hobokensaal Wien). 1987, ÖSTERREICH, Ö.Musikzeitschrift: „Die teilweise sehr virtuose Sonate für Violine und Klavier greift auf tonale und vielfach auch auf triviale Modelle zurück, verfremdet sie aber in parodistischer Manier, wobei neben Polytonalität vereinzelt auch avantgardistische Elemente ins Spiel gebracht werden.“ (Violinsonate im Hobokensaal Wien). opus 2/17 siehe 2/14, 1982, Fassung für drei Posaunen. Imitation für Altblockflöte und Querflöte op. 2/18, 1982, D: 2'30'', Ms. Romanze 2/19, 1983, D: 10', Ms., UA 1983 Oberschützen, weitere Aufführungen: Frankreich, Südafrika, Tschechische Republik, Deutschland, Österreich, PM 1983, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Soykas Romanze für Violoncello und Klavier opus 2/19 stellt an die beiden Interpreten hohe Ansprüche in teils wehmütigen, teils leidenschaftlichen Passagen.“ (Uraufführung). 1987, ÖSTERREICH, Ö.Musikzeitschrift: „Die aus persönlicher Betroffenheit erwachsene Romanze für Violoncello und Klavier zeigt eher bekenntnishafte Züge und entfaltet blühende romantische bis expressive Linien.“ (Celloromanze im Hobokensaal Wien). 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Unstreitig Höhepunkt des Abends war der exzellente Vortrag der Romanze für Cello und Klavier. Mit diesem Stück wurden die Hörer geradezu gepackt.“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). 2. Bläserquintett op. 2/20, 1984, D: 5'30'', Ms., UA 1984; Niederösterreichisches Bläserquintett, weitere Aufführungen: Österreich, Norwegen, RM, Niederösterreichisches Bläserquintett ORF, Widmung Elga Ponzer Drei Duos für Gitarre und Violoncello op. 2/21, 1984, D: 11', Traunmusik, UA 1984 Wien; Tabakmuseum, weitere Aufführungen: Österreich, Norwegen, LP, Per-Arte-Duo 1985, PM, Widmung: Per-Arte-Duo 1987, ÖSTERREICH, Alpenpost: „Eine prächtige dreisätzige Sonate“ (Schallplattenproduktion, drei Stücke für Violoncello und Gitarre). Kinderspiel * für Altblockflöte und Gitarre (Harfe, ev. Klavier) op. 2/22, 1984, D: 5', Traunmusik, UA 1984 Österreich, weitere Aufführungen in Österreich, Deutschland, Azerbaijan. Widmung: Dr. Elke Pleschberger 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Sehr engagiert spielten zwei Schülerinnen das ´Kinderspiel´ für Flöte und Gitarre, das sehr gefiel“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). 2000, ÖSTERREICH, Korneuburger Zeitung: "Als Dessert sozusagen wurde zum Abschluß das "Kinderspiel" serviert, locker und leicht, von Andante bis Presto". Fata morgana für Querflöte solo op. 2/23, 1984, D: 6', Ms., UA 1984 Hainburg weitere Aufführungen: Österreich, Norwegen, Widmung: Ferdinand Weiss 1987, NORWEGEN, Adresseavisen: „... stimmungsvolle, ausdrucksvolle Melodik.“ (Fata morgana, Trondheim). Solosonate für Altblockflöte op. 2/24, 1984, D: 7', Ms., UA 1985 Wien; MHS; Sylvia Höflinger, weitere Aufführungen: Österreich, Deutschland, Kuba, Widmung: Helmut Schaller 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Bestechend schön die Sonate für Altblockflöte.“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). 1989, DEUTSCHLAND, Bergische Morgenpost: „...mit allen technischen Finessen gespickten Sonatensätze“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). Feiertagsserenade für Querflöte, Gitarre, 2 Violinen, Cello op. 2/25, D: 6', Ms. UA 1984, Widmung: Hans Gruber. Abendmusik für drei Blockflöten op. 2/26, 1985, D: 3'15'', Ms., UA 1985 Hainburg, Pankratiuskapelle, Burgruine; Badener Blockflötenensemble, weitere Aufführungen in Österreich 1985, ÖSTERREICH, NÖN-Grenzbote: „Sehr gut wurden vom Publikum die Werke der lebenden Komponisten aufgenommen, wie Ulf-Diether Soyka, dessen ´Abendmusik´ uraufgeführt wurde.“ (Konzert des Badener Blockflötenensembles in der Pankratiuskapelle Hainburg). Klaviertrio opus 2/27, 1985, D: 17', Ms., UA 1987; Concordia-Trio, RM, Concordia-Trio, Wien: Erich Schagerl (Vl), Josef Luitz (Vc), Harald Ossberger (Pf) ORF, Auftrag: ORF Niederösterreich, Widmung: Helmut Riessberger, Sendungen: Radio Sydney, ORF. Festmusik für Horntrio in 99 Takten op. 2/28, 1986, D: 4', Ms., UA 1986, Auftrag: Lehrerhausverein Wien, Anlaß: 100 Jahr-Jubiläum des Lehrerhausvereins Festfanfare I, für Trompete, 2 Hörner und Posaune op. 2/29, 1987, D: 0'30'', Ms. Amerikanische Suite. Achteinhalb Tanzparodien für drei Cowboy-Schalmeyen op. 2/30, 9.10.1987, D: 12', Ms., UA 1987 Perchtoldsdorf; Burg; Bednarik-Trio, Widmung: Josef Bednarik 1987, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Seine ´Amerikanische Suite´ parodiert Tänze aus Nord- und Südamerika humoristisch und gekonnt.“ (Trio für zwei Oboen und Englischhorn, Uraufführung durch das Bednarik-Trio in Perchtoldsdorf). Festfanfare für 2 Trompeten, Horn und Posaune op. 2/31, 1987, D: 0'30'', Ms, UA 1988 Krems; Blechbläserquartett des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters RP, Okulus-Quartett ORF 1987 Auftrag: Niederösterreichisches Donaufestival 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Viel Anklang fand auch die Festfanfare“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). Streichquartett Nr. 2 op. 2/32, 1988, D: 17', Ms.,UA 1988 Wien; Musikverein (Harmonia-Nova-Konzertreihe); Jess-Stradivari-Quartett, PM, Jess-Stradivari-Quartett (Kropfitsch), Widmung: Leopold Streit, RM Radio Melbourne und Sydney. 1988, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: Das Streichquartett zeichnet sich durch gute Verständlichkeit, aparte Klänge und Farbgebung sowie durch eine übersichtliche Gliederung aus. Es wirkt locker und heiter. Es erhielt lange andauernden Applaus.“ (2. Streichquartett im Musikvereinssaal Wien mit dem JESS-Stradivari-Quartett). 1988, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Der erste Satz dieses Quartetts ist dicht gestaltet, wirkt sehr zart und volkstümlich. Der zweite Satz war besonders harmonisch, ist zart und mit edlem Ausdruck. Im dritten Satz gewinnt Soyka dem Quartett neue Farbnuancen ab, bleibt dabei aber verständlich. Der vierte Satz wirkt fröhlich und weist ein sehr eindrucksvolles Thema auf. Insgesamt ein Gewinn für die Streichquartettliteratur.“ (2. Streichquartett im Musikvereinssaal Wien mit dem JESS-Stradivari-Quartett). Romantic Mashines. Traisen-Trio für eine Absaugungsanlage, ein Bohrwerk, einen Transportwagen, die Fittingsverpackung etc. sowie die Wiener Instrumentalsolisten op. 2/33, 7.9.1989 D: 13', Ms. Auftrag: "zeitgeNÖssischer herbst" Widmung: Die Niederösterreichischen Arbeiter, UA 1990 Traisen, Wiener Instrumentalsolisten 1989, ÖSTERREICH, St.Pöltner Nachrichten: „ Dieses programmatisch angelegte Opus erzählt die Geschichte einer Fabrikshalle, in der die Maschinen gegen die geplante Stillegung zu protestieren beginnen. Soyka schildert dies mit beeindruckenden Effekten neuerer Tonsprache, nützt Tonbandeinspielungen mit original Fabrikgeräuschen zu extremen Klanggebäuden, baut gewagte Spannungselemente in die Partitur ein - ein beachtliches Stück Kammermusik, witzig, kontrastreich und absolut ernstzunehmen.“ („Romantic Mashines“, zeitgeNÖssischer herbst). 1989, ÖSTERREICH, Die Furche: „Auch Ulf-Diether Soyka hat den Reiz des maschinellen Bruitismus entdeckt und läßt Posaune, Querflöte und Klavier in romantischer Ironie mit von Band zugespielten VÖEST-Werksklängen kommunizieren.“ („Romantic Mashines“, zeitgeNÖssischer herbst). 1990, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „ Dieses Trio bringt in geist- und humorvoller Weise in drei Sätzen die Kombination von Musik und Bandaufnahmen von Maschinenlärm“ („Romantic mashines“, zeitgeNÖssischer herbst). 1990, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Zeitung: „Ein modernes Märchen, in dem die Maschinen lebendig werden“ („Romantic mashines“, zeitgeNÖssischer herbst). Return für Altblockflöte und Klavier op. 2/34, 24.5.1990, D: 3', Ms. UA 1990 Wien; Neuwaldegg (Pfingstempfang des Katholischen Laienrates). Widmung: Gerlind Brunow Trio für Blockflöte, Violoncello und Klavier op. 2/35, 1991, D: 10', Ms., UA 1992 Genua; Familie Kratochwil, Maria Biondo, Widmung: Familie Kratochwil, Maria Biondo Seesternreigen für Violine solo op. 2/36, 1991 D: 5', Ms. UA 1992 Deutschland Widmung: Friederike Daniels, UA 2000 Elena Denisova, RAIKA-Saal Klosterneuburg 2000, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: "Intensiv und auch ein wenig romantisch - "Seesternreigen" des Komponisten Ulf-Diether Soyka, welches vom Interpreten hohes technisches Niveau abverlangt" (Konzert Elena Denisova, Violine, in Klosterneuburg). Bio-Life-Signation für 4 Hörner in Es-Natur op. 2/37, 1992, D: 1', Ms. Widmung: Bernhard Paul. Legende für vier Blockflöten op. 2/38, 992 D: 4', Ms. Austriaca (wirklich sagenhafte Neue Wiener Tanz') für Altblockflöte und Altzither op. 2/39, 1993 D: ca. 18', Ms. UA 26.5.1993 Wien; Club Stephansplatz; Gerlind Soyka, Brigitte König Widmung: Gerlind Soyka Streichquintett op. 2/40, 1993, D: 15', Klaus Kovariks Musikothek, Ms., UA 30.11.1994 Wien; Österreichische Gesellschaft für Musik; Kammermusikensemble der Wiener Volksoper, CD "Rapf - Kont - Dézsy - Eröd - Bednarik - Soyka", KKM Klaus Kovarik's Musikothek 3099-2 (Österreichische Komponisten der Gegenwart) 1994, Auftrag: Kammermusikensemble der Wiener Volksoper, Widmung: Frau Gisi Höller Streichquartett Nr. 3 op. 2/41, 1994 D: 7'20'', Ms. Auftrag: Vilnius-Streichquartett, Litauen Anlaß: In memoriam Olivier Messiaen, UA Holik-Quartett 1998 in Klosterneuburg. 1998, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: „Das einsätzige Streichquartett Nr. 3 opus 2/41 von Ulf-Diether Soyka - ebenfalls eine Uraufführung - mit dem Untertitel „Exercitium des 7.Tages“ wurde in memoriam Olivier Messiaen geschrieben und ist deutlich von dessen ´Geistigkeit/Geistlichkeit` inspiriert; seine durchgehend asketische Haltung gemahnt fast an Tempelmeditation in Himalayaklöstern. (Konzert mit dem Holik-Quartett). PSIchosen für Quintett (Klarinette, Horn, Klavier, Violine, Cello) opus 2/42, 1995, D: 7', Ms, Kompositionsauftrag: Rene Staar. UA 17.5.1996 Mozarteum Salzburg, Ensemble Wiener Collage. Aufführung in Wien. PSIchose für Horn (F) und Klavier op. 2/43, 1997, D: 6'30'', Wiener Waldhornverlag, Widmung: Roland UA: Horvath, Werner Pelinka (London, Glasgow, Glasgow). CD Roland Horvath, Anne Madison (Aricord). Zahlreiche Aufführungen in Österreich und Spanien, RM Sendungen in ORF (2000) und Radio Stephansdom (2001) 1998, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: „Das Konzert endete mit der „PSIchose“ opus 2/43, ebenfalls von Soyka, der für die Interpretation die Anweisung ´traumerweckend virtuell, tempo molto rubato` vorschreibt. Auch mit diesem kurzen Stück wird der Hornliteratur ein unserer Zeit verpflichtetes erfreuliches Kabinettstück beschert“ (Konzert mit dem Wiener Philharmonischen Hornisten Roland Horvath und Werner Pelinka, Klavier). Fünf Mini-PSIchosen für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott opus 2/44, 1997/98, D: 9'30'', Ms, Kompositionsauftrag und Widmung für Josef Bednarik, UA 28.11.1999 Raika-Saal Klosterneuburg, Wiener Oboen-Trio. 1999, ÖSTERREICH, Kleine Tullner Zeitung: "Zum Abschluß spielte das Ensemble fünf meisterhafte PSIchosen des bekannten Komponisten Ulf-Diether Soyka. Soyka erzeilte mit seltenen Rhythmen eigentümliche, neuartige Klangverschmelzungen; Man fühlt seine Beherrschung der Tonsprache" (Mini-Psichosen für Holzbläser, Konzert des Bednarik-Ensembles). Solosonate für Violine opus 2/45 1997/98, D: 16'30'', Ms, Widmung: Aban Zerikli Fünf Kafkanesken für Singende Säge und Violoncello opus 2/46, 1998, D: 8', Ms, UA 1998 St.Pölten: Wilfried Glas und Taner Türker, Aufführung im MAK Wien, Kompositionsauftrag: Dokumentationszentrum für Moderne Kunst St.Pölten, Widmung: Prof.Steininger Fantasie für Sopran-Blockflöte und Klavier opus 2/47, 1999, D: 4', Ms Soundcheck * für Violoncello und Klavier opus 2/48, 1999, D: 6', Ms, Widmung: Ru. Soyka, UA 9.6.2000 Augustinum Wien, Ru. Soyka und Kathrin Buczak. Phantasy für Horn (F) und Klavier opus 2/49, 2000, D: 6'30'', Wiener Waldhornverlag 2004 ENGLAND, The Horn Magazine: „There seems to be a „third Viennese School“ developing these days in reaction to the grinding dissonances of the works of their predecessors. The music here by … and Ulf-Diether Soyka is melodious, charming and well worth investigating” - „Es scheint eine „dritte Wiener Schule“ zu geben, die sich in unserer Zeit entwickelt, in Reaktion auf die zermürbenden Dissonanzen der Werke ihrer Vorgänger, der Mitglieder der „zweiten Wiener Schule“, und die Musik hier von ... und Ulf-Diether Soyka ist melodisch, charmant und wohl wert sie zu fördern“ (CD „Phantasies“ mit U.-D. Soykas PSIchose und Fantasy, Roland Horvath und Jim Lowe, Horn, Anne Madison, Klavier). 5/8-Sonata * für (Block-)Flöte und Klavier opus 2/50, 2000, D: 10', Ms Ulf-Diether Soyka Opus 3, Werke für größere Kammerensembles: Blockflötenkonzert für 30 verstimmte Blockflöten, Streicher und Schlagzeug, op. 3/1, 1977, D: k.A., Ms. Vibramente für Schlagzeug und Blechbläser op. 3/2, 1979, D: k.A., Ms. Blockflötensextett op. 3/3, 1983, D: 10', Ms., UA 1983 MHS Wien, weitere Aufführungen: 1989 Deutschland 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Zwischen den Musikdarbietungen, aus Soykas Mund: Persönliches zu seinen Werken und Zeitkritisches. Die Vorträge wurden durch zwei Sätze aus seinem Blockflötensextett eröffnet; Lehrer und Schüler der Jugendmusikschule spielten das klangschöne Werk recht souverän.“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). Lilo und der Wassermann. Märchenballett op. 3/4, 1984, D: 21', Ms. 1/1 (EHr)/1/0 - 0/1 (B)/2/0 - 2 Perc - Hf - Pf - 4/4/3/2/1, UA 1984 (Wiener Festwochen); Harmonia Nova/Alexander Blechinger, weitere Aufführungen: 1984 Wien, Musikverein, Saal und Brahmssaal, 1985 Linz, City-Ballett, Video, City-Ballett Linz, Ensemble harmonia nova/Alexander Blechinger, Wiener Festwochen 1984, Linz 1985 PM, City-Ballett Linz, Ensemble harmonia nova/Alexander Blechinger, Wiener Festwochen 1984, Linz 1985 Handlung: Ein junges Mädchen schläft am Badestrand ein und wird vom wilden Wassermann mitgenommen in sein Wasserschloss. Unten soll sie seine Kinder hüten. Sie fürchtet ihn und haßt die Kleinen. Schließlich kann sie entkommen, und bei Sonnenaufgang ist sie frei. 1984, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Zeitung: „Soyka hatte die Herzen der Zuhörerschaft bald für sich gewonnen.“ (Märchenballett ´Lilo und der Wassermann`, Ausschnitte im Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen im Großen Musikvereinssaal). 1984, ÖSTERREICH; Arbeiter-Zeitung: „Das Tiefenregister der Flöte und Harfe leiteten die impressionistische Märchenstimmung atmosphärisch ein, aus ihr lösen sich in eindrucksvoller Instrumentation Anklänge an die alte Volksweise vom ´wilden Wassermann´. Auseinandersetzungen mit dem nassen Gespenst, Wasserbabymassaker werden von Trompete, Schlagzeug und aufgepeitschten Rhythmen in einer Orchestersprache untermalt. Eine effektvolle Bearbeitung der Wassermann-Weise steuert einem triumphalen Schluß zu, in dessen orchestralem Glanz alles wieder gut wird, wie es sich in einem Märchen gehört.“ (Märchenballett ´Lilo und der Wassermann´, Wiener Festwochen im Musikvereinssaal). 1985, ÖSTERREICH, Oberösterreichische Nachrichten: „Das Märchenballett ´Lilo und der Wassermann´ des Wiener Komponisten Ulf-Diether Soyka ... in einer poetischen Choreographie ... war Mittelpunkt des abwechslungsreichen Ballettabends.“ (City-Ballett Linz). Introduktion. Ballettouvertüre op. 3/5, 1984, D: 6', Ms., 1 (Picc)/1/1/0 - 1 (F)/1 (B)/1/0 - Perc - Hf - Pf - 5/4/3/3/1, UA 1984 Wien, Harmonia Nova/Klaus Busch, weitere Aufführungen: 1985 Wiener Musiksommer 1985, ÖSTERREICH, Kronenzeitung: „Schöne Musik aus Wien - Rundum gab´s Originelles. Jazz, stilisierte Tanzmusik, ironische Pointen swingen durch die kleinen Stücke - etwa des hochbegabten Ulf-Diether Soyka.“ (Introduktion, Wiener Musiksommer). 1985, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Dieses Werk ist das Vorspiel zu einem Ballett. Teile wurden schon früher aufgeführt und bestachen durch farbige Instrumentation und interessante Melodik.“ (Introduktion, Wiener Musiksommer). Neue Wiener Tanz'. Oktett in einem Satz op. 3/6, 1991, D: 15', Ms., 1/0/1/0 - 0/0/0/0 - Perc - Pf - 1/1/1/1/0, UA 1991 Klagenfurt; Ensemble Kreativ/Wolfgang Czeipek, weitere Aufführungen: Jeunesse-Konzerte, ÖGZM-Konzerte, RM (ORF-Sendungen 1991), Ensemble Kreativ/Wolfgang Czeipek ORF, Auftrag: Ensemble Kreativ, Klagenfurt, Widmung: Günther Fliedl 1991, ÖSTERREICH, Kleine Zeitung: „Soykas Neue Wiener Tanz´ sind Herausforderungen für das Ensemble“ (Neue Wiener Tanz´, Ensemble Kreativ). 1991, ÖSTERREICH, Kärntner Tageszeitung: „Eine buffoneske Persiflage der Wiener Walzerseligkeit, sozusagen ´mit ana schwoazn Tintn` durchlaufend im Fünfachteltakt geschrieben, in einem sehr gekonnten, polyphonen Tonsatz gehalten ...“ (Neue Wiener Tanz´, Ensemble Kreativ). 1991, ÖSTERREICH, Kleine Zeitung Kärnten: „Aber wie so oft, kann auch schräge Musik allmählich im Ohr des Zuhörers ins Lot kommen. Die Frage bleibt, wie man danach - paarweise - tanzen soll.“ (Neue Wiener Tanz´, Jeunesses musicales). Ulf-Diether Soyka Opus 4, Streich- und Kammerorchesterwerke: Kleine Morgenmusik op. 4/1, 1985, D: 9', Ms., Str: 5/4/3/3/1, UA 1984 Klosterneuburg; Neue Streicher/Erke Duit, weitere Aufführungen: CSSR, Österreich, PM, Ensemble Neue Streicher/Peter Bergamin, 1990 Wien, Konzerthaus; Widmung: Erke Duit 1985, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Zeitung: „Nach der Pause erklang zum ersten Mals die ´kleine Morgenmusik´ von Ulf-Diether Soyka. Das Werk hat mir großes Vergnügen bereitet. Insbesondere der ´Traumchoral´ gehört zum Besten, was ich vom Komponisten kenne. Vielleicht sollte aber der letzte Satz einen ´publikumswirksameren´ Schluß erhalten, um dem Werk einen ständigen Platz im Repertoire von Streicherensembles zu sichern. Das Werk jedenfalls verdiente diesen.“ (Rezension durch den Komponisten Helmut Neumann). 1995, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „ ... war seine `kleine Morgenmusik´ schließlich auch ein Hörgenuß - Zwölftonmusik ist eben besser als ihr Ruf“ (Streichorchester-Suite, „zeitgeNÖssischer herbst“). Ballade für Gitarre und Streicher op. 4/2, 1985/1989, D: 8'30'', Ms., Git (2. Fassung op. 4/2a 1989: Pf) - Str: 5/4/3/3/1, UA 1986 Wiener Neustadt; Alfred Wittenberger (Git); Neue Streicher/Erke Duit, weitere Aufführungen: Fassung für Klavier * und Streicher: 1990 Wien Konzerthaus; Bernhard Alraun (Pf); Streichorchester Döbling/Dorothea Ronniger; Wien, Auftrag: 2. Fassung: Streichorchester Döbling, weitere Aufführungen in Deutschland und Österreich 1986, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: „Ein technisch sehr anspruchsvolles Stück.“ (Ballade für Gitarre und Streichorchester). 1986, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ulf-Diether Soykas ´Ballade für Gitarre und Streicher ist als einfaches, wenngleich durchaus anspruchsvolles Stück konzipiert.“ (Ballade für Gitarre und Streichorchester). 1990, DEUTSCHLAND, Vilstaler Zeitung: „... die Ballade, ein neuzeitliches Werk, melodiös, rhythmisch lebendig und kraftvoll“ (Ballade für Klavier und Streicher, Jugend-Austauschkonzert). Suite für Streichorchester op. 4/3, 1991 D: 17', Ms. UA 1991 Göppingen/D; Neue Streicher/Erke Duit weitere Aufführungen: Deutschland, Österreich, Bulgarien, PM, Teilmitschnitt; Ensemble Neue Streicher/Erke Duit Auftrag: Stadt Göppingen. 1991, DEUTSCHLAND, Göppinger Nachrichten: „Eine bunte Musik von fröhlicher Ernsthaftigkeit ... kunstvoll gefügtes Hinundher zwischen volkstümlicher Idiomatik und jazzigen Einsprengseln, die geistvoll-witzig gereiht und übereinandergeschichtet waren, ohne dem Hörer größere Rätsel aufzugeben: Das Klangbild blieb, der künstlichen Einfachheit der Komposition entsprechend, stets durch- und einsichtig. Der dritte Satz zeigte sich formal weniger stringent, schien da und dort zu zerfasern, ins Leere zu laufen“ (Fünf Stücke für Streichorchester, Auftrags-Uraufführung). 1991, DEUTSCHLAND, Neue Westdeutsche Zeitung: „... die beiden konstitutiven Komponenten, die Heiterkeit (im Ausdruck) und die Ernsthaftigkeit (in der Form) ... wodurch das Publikum bereits während der ersten Wiedergabe für das liebenswürdige Werk eingenommen wurde.“ (Fünf Stücke für Streichorchester). 1991, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Zeitung: „ ... etwas rockiges modernes Stück ...“ (Fünf Stücke für Streichorchester, Tournee-Aufführung). Ulf-Diether Soyka Opus 5, Instrumentalkonzerte: Musik für Klavier und Kammerorchester op. 5/1, 1978, D: k.A., Ms. Konzert für Saxophon und Orchester op. 5/2, 1980, D: k.A., Ms. 2. Konzert für Saxophon und Orchester op. 5/3, 1981, D: 18', Ms., TSax - 3 Perc: Pk, Tamtam u. a. - Str (geteilt): 12/10/8/7/6, UA 1981 Wien; Musikverein; Martin Fuss (TSax); Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester/Ulf-Diether Soyka, RM Rundfunk Sidney, Widmung: GMD Otmar Suitner 1981, ÖSTERREICH, Arbeiter-Zeitung: „Sehr sicher dirigierte der Wiener Ulf-Diether Soyka die Uraufführung eines von ihm selbst komponierten Saxophonkonzertes. Es klingt viel Nostalgie aus den melodischen drei Sätzen, die ihr Bekenntnis zur Tonalität nur mit Mühe ab und zu verleugnen wollen“. (Uraufführung mit Martin Fuss und dem Nö.Tonkünstlerorchester im Großen Musikvereinssaal Wien). 1981, ÖSTERREICH, neue Kronenzeitung: „Ulf-Diether Soyka zeigte Mut. Für den jungen Martin Fuss schrieb er bereits sein 2.Saxophonkonzert, mit dem er das Stück hier auch aufführte. Ich muß ehrlich sagen, diese Art Jazz und Klassik zu verflechten, wirkt kompositorisch eher oberflächlich. Aber wie Soyka beim Komponieren Gespür für Klangfarben und Steigerungen zeigt, bewies er auch als Dirigent genug Ausstrahlung, um seinem Publikum diese Musik zu ´verkaufen`. (2.Saxophonkonzert, mit dem Nö.Tonkünstlerorchester, Großer Musikvereinssaal, Wien). 1981, ÖSTERREICH, Kurier: „Für Abwechslung im Programm sorgte Ulf-Diether Soyka durch die Uraufführung seines 2.Saxophonkonzertes. Einer der ehrwürdigen Hochschulprofessoren hielt sich dabei die Ohren zu“ (Uraufführung mit Martin Fuss und dem Nö.Tonkünstlerorchester im Großen Musikvereinssaal Wien). Konzert für Schlagzeug und Orchester op. 5/4, 1986, D: 15', Ms. Perc - 1/1/1 (ASax)/0 - 1 (F)/1 (B)/1/0 - Hf - Pk, Perc - 6/5/4/4/3 Konzert für Klavier, Blechbläser und Orchester op. 5/5, 1992, D: 20', Ms., Pf, Hr (F), 2 Trp (B), Tb - 3 (Picc)/3 (EHr)/3 (BKlar)/3 (KFag) - 2 (F)/2 (B)/2/0 - Pk, Perc - 10/8/6/5/4, UA 1993 Azerbaijan (Kara-Karaev-Festival); Rena Rzaeva (Pf); Staatliches Azerbaijanisches Symphonieorchester/Rauf Abdullaev, TVP, Rena Rzaeva (Pf), Azerbaijanisches Staats-Symphonieorchester "Uzeir Gadgibekov"/Rauf Abdullaev, Auftrag: Kara Karaev-Festival Azerbaijan, Fernsehübertragungen in Azerbaijan. Klavierauszug von Ladislav Nemec 1993, AZERBAIJANISCHE Republikszeitung: „Sein spiritueller Lehrer ist Olivier Messiaen - wie er sagt. Aber er bezieht seine Inspiration auch aus österreichischer Volksmusik. Man hört Tonalität und modalen Bezug, färbigen Klang und rhythmische Kombinationen. Trotz seiner Jugend ist Soyka kein Avantgardist. Seine Musik verletzt die Ohren nicht, auch nicht die der Liebhaber guter alter Klassik.“ (2. Klavierkonzert, Philharmonie Baku). 1993, AZERBAIJAN, Baku-News: „Die Premiere des Konzerts war ein sehr großer Erfolg“ (Konzert für Klavier, Blechbläser und Orchester, Azerbaijanische Nationalphilharmonie). 1993, AZERBAIJAN, Wschka/Warte: „Und der Hit des Konzerts war das neue Klavierkonzert von Soyka“ (Konzert für Klavier, Blechbläser und Orchester, Azerbaijanische Nationalphilharmonie). 1993, AZERBAIJAN, Baku Nachrichten: „Die Zuhörer in der Philharmonie wurden Zeuge der spielerischen Meisterschaft Rena Rzaevas, die den Geist und philosophischen Gehalt dieser Komposition vermitteln konnte“ (Konzert für Klavier, Blechbläser und Orchester, Azerbaijanische Nationalphilharmonie). Endzeitmusik. Neuzeitliches Orgelkonzert, für Orgel und Tonband op. 5/6, 1986, D: 11'30'', Ms., UA 1986 Winterthur, weitere Aufführungen: Österreich, Auftrag: Helmut Lerperger, Widmung: Helmut Lerperger 1986, ÖSTERREICH, Die Furche: „Schöne neue Musik - Ein Orgelkonzert, betitelt ´Endzeitmusik´, die Königin der Instrumente, nicht im Wettstreit mit einem Orchester, sondern mit dem Tonband, welches, um zwei Minuten versetzt, die Orgel mit dem eigenen Spiel konfrontiert: Aktualität im Kampf mit der Vergangenheit. Erst als das Band zu Ende geht, findet auch die Orgel zu ihrem Schluß. Ein Gleichnis ? Jedenfalls ein frappierendes Werk des 1954 geborenen Komponisten Ulf-Diether Soyka. Dabei ist die ´Endzeitmusik´ kein tragisch-esoterisches, sondern ein durchaus vergnügtes Werk. Uraufgeführt wurde es mit beachtlichem Erfolg.“ (Orgelkonzert, Uraufführung). 1986, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Den interessantesten Teil und zweifellos eine Überraschung bildete Soykas ´Endzeitmusik´. Dieses in Zwölftontechnik geschriebene Stück hebt die ihm innewohnende fortschreitende rhythmische und harmonische Steigerung noch dadurch gleichsam über sich selbst hinaus, daß in einer neuartigen Auslegung des Begriffes ´Concerto´ widerstreitend aber auch gleichzeitig verstärkend eine Tonbandaufnahme der Komposition echoartig zur Live-Interpretation hinzutritt.“ (Orgelkonzert, Uraufführung). 1986, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ein Genuß für Freunde der Orgelkunst, aber auch ein Ereignis von Bedeutung für die zeitgenössische Musik. Ein unkonventionelles Orgelkonzert, in dem das Orchester durch ein Tonband ersetzt wird - eine Auseinandersetzung zwischen Gegenwärtigem und Vergangenem. Die rhythmische Komponente ist dabei ebenso wesentlich wie der streckenweise an Messiaen gemahnende Klangcharakter. Ein Werk mit originellem Konzept, dem bei der Uraufführung zu Recht Erfolg beschieden war.“ (Orgelkonzert, Uraufführung). Konzert für Klavier und Orchester op. 5/7, 1987.D: 37', Ms.Pf - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (Sax)/2 - 2 (F)/2 (B)/2/0 - Pk, Perc - 10/8/6/5/4, UA 1990 Zwettl; Alma Sauer (Pf); Orchester des Nationaltheaters Bratislava/Oliver von Dohnanyi, weitere Aufführungen: 1990 Klosterneuburg "zeitgeNÖssischer herbst". CD "Klavierkonzert", CKJ 09291, 1991 Rundfunksymphonieorchester Bratislava, Alma Sauer (Pf)/Oliver Dohnanyi März 199, Auftrag: Alma und Gert Sauer, Widmung: Alma und Gert Sauer, Sendungen in ORF, Radio Sydney, Radio Stephansdpom-Wien Klavierauszug von Ladislav Nemec 1990, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Das Werk verbindet Zwölftontechnik mit klassizistischen Elementen und rief durch seine virtuose Spielfreude - vornehmlich in den Ecksätzen - großen Beifall beim Publikum hervor. Ein schöner Erfolg“ (1. Klavierkonzert, „zeitgeNÖssischer herbst“). 1990, ÖSTERREICH, Die Furche: „Eigenartig gebrochen wirkende, der heilen Tonalität nachtrauernde Passagen im Mittelsatz münden voll virtuosen Elans in eine gelungene Synthese“ (1. Klavierkonzert, „zeitgeNÖssischer herbst“). 2003 ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: „Soyka dirigierte sein Klavierkonzert kraftvoll bewegt, ruhig verträumt und feurig. Ein Zuschauer meinte, dass der erste Teil ihn an die Trickfilmserie „Tom und Jerry“ erinnerte“ (Klavierkonzert opus 5/7 mit Savaria-Sinfonieorchester Szombatthely und Jeong Won Kim, Klavier). 2003 ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Vor der Pause gelangte die erste komplette Aufführung von Ulf-Diether Soykas Klavierkonzert Nr. 1 opus 5/7 unter der Leitung des Komponisten zur Aufführung. Als Solist brillierte Jeong Won Kim. Das Werk weist romantizistische Reminiszenzen ebenso wie zwölftönige Strukturen auf, burleske Verspieltheit wie energetischen Impetus“ (Klavierkonzert opus 5/7 mit Savaria-Sinfonieorchester Szombathely und Jeong Won Kim, Klavier). Konzert für Violine und Orchester op. 5/8, 1991, D: 17', Ms.,Vl - 2 (Picc)/2 (EHr)/2/2 - 2 (F)/2 (B)/2/0 - Pk - Hackbrett - 10/8/6/5/4, UA 1992 (ZeitgeNÖssischer Herbst); Gernot Winischhofer; Janacek-Philharmonie/Dennis Burkh, Auftrag: Gernot Winischhofer. Klavierauszug von Ladislav Nemec Binnenweisen. Sinfonietta concertante für Viola und Bläserensemble op 5/9, 1992.D: 15'30'', Ms, Va - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (BKlar, ASax)/2 (KFag) - 3 (F)/2 (B)/2/1 - Perc, UA 14.4.1993 Wien; ORF Funkhaus (ÖGZM); Leopold Schmetterer (Va); Bläserensemble des NÖ Tonkünstlerorchesters/Werner Hackl, RM (ORF), Leopold Schmetterer (Va), Bläserensemble des NÖ Tonkünstlerorchesters / Werner Hackl ORF, Auftrag: Leopold Schmetterer, Bläserensemble des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters, Dir: Werner Hackel. Widmung: Karl Peter Pietsch. Klavierauszug vonb Ladislav Nemec 1993, ÖSTERREICH, Österreichische Musikzeitschrift/ÖGZM: „Die auf dodekaphoner Kadenz, Modulation, erweiterten Mollklängen und „konsonantem Septimensatz“ aufgebaute Tonsprache reicht von schwermütiger Klage bis zu einer Art fröhlicher Apokalyptik und verbindet sich auf geradezu sarkastische Weise mit rhythmischer Vertracktheit“ („Binnenweisen, Sinfonietta Concertante für Viola und Bläserensemble, ORF-Sendesaal Wien). Konzert für zwei Violinen und Orchester op. 5/10, 1993, D: 17'30'', Ms., 2 Vl - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 Klar (A) (BassettHr, ASax)/2 - 3 (F)/2(B)/2/0 - Pk, Perc: Bass-Benzinfässer, Banya, Stein-Kastagnetten u. a. 10/8/6/6/6 UA 21.4.1995 Sofia; Rundfunk (ZeitgeNÖssischer Herbst); Turtow-Duo; Rundfunkorchester Sofia/Wolfgang Czeipek, Auftrag: Violinduo Turtow (Bulgarien). Klavierauszug von Ladislav Nemec 1993, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „ ... erwies sich Soykas Doppelkonzert als ein von tänzerischem Impetus und durchaus emotionaler Tonsprache geprägtes Stück“ (Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester, Turtow-Duo). 1993, ÖSTERREICH, Unsere Heimat: „ ... beeindruckte durch überraschende Kontrasteffekte. Kräftige, temperamentvolle Passagen wechselten mit verträumten und stimmungsvollen Weisen“ (Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester, Turtow-Duo). 1994, ÖSTERREICHISCHE Musikzeitschrift: „... mit Schwung vorgetragen ... gefiel durch eine Fülle von originellen Einfällen, denen es allenfalls ein wenig an Zügelung, am übergreifenden inneren Zusammenhang fehlt.“ (Konzert für zwei Violinen und Orchester, Turtow-Duo Bulgarien). Konzert für Violoncello und Orchester op. 5/11, 1994, D: 14'30'', Noetzel Verlag, Vc - 1/2/1/1 - 2 (F)/2 (B)/0/0 - 5/4/3/3/1, UA 10.6.1994 Klosterneuburg; Mark Varshavsky/Neue Streicher Klosterneuburg/Erke Duit. Klavierauszug von Zaur Fahradov. 1994, NIEDERÖSTERREICHISCHE Nachrichten: „Ulf-Diether Soyka zählt zu jenen wenigen österreichischen Komponisten, die im Laufe ihrer Entwicklung zu einer eigenen, unverwechselbaren Tonsprache gefunden haben. Entscheidenden Anteil an der bravourösen Gesamtleistung hatte der Widmungsträger, Prof. Mark Varshavsky, der seinen anspruchsvollen Part souverän bewältigte. Auch das Publikum war begeistert.“ (Konzert für Violoncello und Orchester). 1994, ÖSTERREICH, Die Furche: „Die Kritiker des 1954 geborenen Komponisten Soyka werfen ihm gern - im Abendland verpöntes - Epigonentum vor. Aus der Kombination von Stilen verschiedener Zeiten und Traditionen entsteht jedoch ein - wie aus verschiedenen Erinnerungen vertrautes - Neues. Cellistische Klangentfaltung und Spielfreude im Orchester, Walzerseligkeit und symphonisch-jazzige Anklänge erfreuten die Zuhörer. Trotzdem originell, passiert vieles zeitgleich: Wenn das Solo-Cello im Dreier-Takt schwelgt, kontrastiert das Orchester mit Fünfer- oder Siebener-Gruppen, die tonale Melodie des Soloinstruments wird von schrägen Harmonien im mit Bläsern verstärkten Streicherensemble gebrochen“ (Cellokonzert für Mark Varshavsky). 1994, ÖSTERREICH, Morgen: „Die Wiederkehr der Spielfreude: Wer das Bekannte hören will, wird es hören; wer das Neue wahrnimmt, wird es nicht übersehen. Ulf-Diether Soyka, vielgeschmähter und trotzdem erfolgreicher Komponist, präsentiert sein exklusiv Mark Varshavsky gewidmetes Werk ... Keinen Ton zu lang, ein musikalischer Wettstreit in drei Sätzen und zwei auskomponierten Solo-Kadenzen, in dem weder Tradition noch Moderne siegen. Die durchaus erfolgreiche Auseinandersetzung mit dem Publikum scheut Soyka nicht, setzt sie aber nicht notwendigerweise voraus“ (Cellokonzert für Mark Varshavsky). Konzert für Querflöte und Streichorchester, Septimale Relationen, für Bijan Khadem-Missagh op. 5/12, 1995, D: 12', MS, UA 26.8.1995 Altenburg; Stift (Kammermusikfestival Austria); Janos Balint (Fl)/Bijan Khadem-Missagh, RM (ORF), Janos Balint (Fl), Ensemble "allegro vivo"/Bijan Khadem-Missagh ORF, Widmung: Bijan Khadem-Missagh. Klavierauszug von Zaur Fahradov Konzert für Horn (in F) und Orchester opus 5/13, 2002, D: 23', copy-us-Verlag (Klavierauszug von James Lowe, Partitur und Orchesterstimmen), Widmung für James Lowe, UA 22.11.2003 Conservatorium Birmingham (Klavierfassung), James Lowe (Horn), Anne Madison (Klavier). Private CD. Sämtliche Noten (Partitur, Klavierauszug, Solostimme und Orchesterstimmen) sind unter http://www.copy-us.com/?opus=1320 kostenlos erhältlich. 2003 ENGLAND, The Horn Magaine: „Es scheint eine „dritte Wiener Schule“ zu geben, die sich in unserer Zeit entwickelt, in Reaktion auf die Werke ihrer Vorgänger, der Mitglieder der „zweiten Wiener Schule“, und die Musik hier von Ulf-Diether Soyka, Peter Widholz und Werner Pelinka ist melodisch, charmant und wohl wert sie zu fördern“. Ulf-Diether Soyka Opus 6, Liedkompositionen: Vier Lieder für Mezzosopran und Klavier op. 6/1, 1978, D: 10', Ms., Text: Marie Therese Kerschbaumer, Doris Mühringer, Hilde Stöger-Ehrenberger, Jeannie Ebner, UA 1978 Wien; MHS; Dina Großberger (MezzoS), Ilse Schneider (Pf), weitere Aufführungen: 22. 10. 1979 ORF Wien, ÖGZM, Sol: Margarete Palm (MezzoS), Ulf-Diether Soyka (Pf), RM, Margarethe Palm (MezzoS), Ulf-Diether Soyka (Pf), ORF Wien 1979, ÖSTERREICH, Ö.Musikzeitschrift: „Mit sangbaren Liedern, die bereits eine persönliche Handschrift verraten, stellte sich ein junger Wiener Komponist, Ulf-Diether Soyka, vor“ (Konzert im ORF-Sendesaal). Vier Lieder nach Texten von Else Lasker-Schüler op. 6/2, 1984, D: 13', Ms., Bar - Pf, UA 1984 Eisgarn; Manfred Hemm (Bar), David Lutz (Pf), RM ORF, Auftrag: Propst Ulrich Küchl, Widmung: Propst Ulrich Küchl Schulmädchenlieder. Sieben Liebeslieder nach Gedichten aus dem Schulheft von Gunthild Knoll op. 6/3, 1983, Im Märchen; Hab im Spätlicht heut den Kalender gefragt; Liebeslied; Ach, wohin mit mir; Ich hörte Vöglein singen; Du armes, totes Vogelkind; Und der Himmel hat sich ganz hell gemacht, D: 15', Ms., S - 1 (Picc)/1 (EHr)/1 (BKlar)/0 - Hf - Pk, Perc - 4/4/3/2/1, UA 1983 Wien; Konzerthaus; Maria Brojer (S); Harmonia Nova/Alexander Blechinger, weitere Aufführungen: Salzburg, Jeunesse Tulln, PM, Maria Brojer (S), capella nova, Erke Duit (musik aktuell). Widmung: Schwestern der Caritas socialis, weitere Aufführungen in Österreich Verwunschene Liebe. Neun Lieder nach Texten von Renate Lerperger op. 6/4, 1985, D: 19', UA 1985 Österreich; S - Pf, UA 1985; Renate Jenni (S), Alma Sauer (Pf), weitere Aufführungen: Donaufestival, Urania Wien, zahlreiche Aufführungen in Österreich 1986, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Beim Zyklus ´Verwunschene Liebe´ von Ulf-Diether Soyka nach Texten von Renate Lerperger konnte Renate Jenni dann wieder alle Register ihres dramatischen Ausdrucks ziehen. Das im Vorjahr uraufgeführte Werk verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung auf die Zuhörer.“ (9 Lieder für Sopran und Klavier). 1986, ÖSTERREICH, Kleine Klosterneuburger Zeitung: „Großen Beifall fanden auch die Lieder ´Verwunschene Liebe´ von Ulf-Diether Soyka zu den sehr anspruchsvollen Texten von Renate Lerperger. Es ist immer wieder ein Genuß, diese Lieder zu hören.“. (9 Lieder für Sopran und Klavier). 1986, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Die Lieder U.-D.Soykas zeigen sein Einfühlungsvermögen in die Texte von Renate Lerperger und deren hervorragende Umsetzung in Noten.“ (´Verwunschene Liebe´, 9 Lieder für Sopran und Klavier). Traum, Lied für hohe Stimme und Klavier nach Text von Otto Vicenzi, opus 6/5, 1994, Ms, UA in Wien 1994, Elena Schreiber und Susanne Reichl karfunkels harlekin 1-3. Lieder nach Texten von Elisabeth M. Augustin op. 6/6, 1. heimatlos leichtfüssig 2. irrst im haus 3. die zeit ging, D: ca. 5'05'', Ms. UA Wien 1997, Julia Bernheimer (Mezzo), Anna Wagner (Klavier). Drei Lieder nach Texten von Ilse Pauls für Tenor und Klavier opus 6/7, 1998, D: 6', Ms Vier Haiku-Lieder nach Texten von Winfried Bauernfeind opus 6/8, 2001, D: 3', Ms Vertriebene Lieder für Sopran und Klavier nach Texten von Theodor Kramer opus 6/9, 2002, D: 20’, Ms. UA NÖ. Donaufestival 2002, Elisabeth Linhart. Ulf-Diether Soyka Opus 7, Film-, Tanz- und U-Musik: Lieder nach eigenen Texten (Urlaub, Auto, Geld) opus 7 / 1 - 3, 1983, D: 9', Ms Zwölf-Ton-Rumba für Raoul. Auftragskomposition für Violine und Klavier op. 7/4, 1988 D: 5', Ms. Widmung: Raoul Knäucker Another time, Jazzballade opus 7/5, 1997, D: 2', Ms Ulf-Diether Soyka Opus 8, Schulmusik: Yesterday-Variationen * Kleine Führung durch die Musikgeschichte für Violine und Klavier op. 8/1, 1984, D: 20', Ms., UA 1984 Klosterneuburg; Maria Schlieber (Vl), Alfred Wittenberger (Git) Bright Star * Weihnachtslied für Schulchor und Klavier op. 8/2, 1982, D: k.A., Ms., Text: Sybil I. Wood Sunbird * für Schulchor und Klavier, Violine, Violoncello und Schlagzeug op. 8/3, 1983, D: k.A., Ms., Text: Sybil I. Wood, UA 1983 Gänserndorf; BG, RM ORF Die Hexe * für Schulchor op. 8/4, 1983, D: 6', Ms., Text: Richard Schaukal, Ch - Pf Die Schule im Schlaraffenland * für Schulchor op. 8/5, 1983 D: 4', Ms. Ch - Pf, Text: Franz Bauer Opus 8/6 = Opus 8/1 1984 bearbeitet in der Fassung für Violine und Gitarre, UA 1984. Sommertraum für vierstimmigen gemischten Chor a cappella op. 8/7, 1984, D: 7', Ms., 1984, 4stg.gem.Ch, Fassung für 3stg.OberCh * , Fassung für 3-stimmigen MännerCh im DÖM-Verlag, Ungenach; Text: Elisabeth Ellersdorfer, UA 1984; Stadtchor Klosterneuburg / Erhard Lorenz, weitere Aufführungen: Österreich, Deutschland RM ORF. Widmung: Heinz Putz 1986, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ulf-Diether Soyka ... erhielt ... für seinen tänzerisch-zarten ´Sommertraum´ den größten Applaus.“ (Chorkonzert). Maria durch ein Dornwald ging * Volksliedbearbeitung für Altblockflöte, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 8/8, 1984, D: k.A., Ms., UA und Widmung: Familie Lendl Drei ganz leichte Volksliedsätze zu Weihnachten * für Sopranblockflöte, 2 Alt- und 1 Tenorblockflöte op. 8/9, 1984, D: 4'30'', Ms. 1. O Tannenbaum, du trägst ein grünes Kleid 2. O Heiland reiß die Himmel auf, 3. Zu Betlehem geboren, Ms. O Tannenbaum * du trägst ein grünes Kleid op. 8/10, 1984, D: 1'30'', Ms. Bearbeitung von opus 8/9 für 2 ABlockFl, TBlockFl, BBlockFl Hirtenmusik * für 3 Blockflöten op. 8/11, 1985, D: 3', Ms., 3 BlockFl (S, 2 A) Wiegenlied * für Fabian für Klavier solo op. 8/12, 1989, D: 2'30'', Ms., Auftrag: Paula Giljohann Hymne Anesytiers für vierstimmigen gemischten Chor op. 8/13, 1989, D: 4', Ms., UA 1989 Zwiefacher * für Klavierschüler op. 8/14, 1992, D: 2'30'', Ms Traumtanz * für Blockflöte und Klavier opus 8/15, 2000, D: 2'30'', Ms Ulf-Diether Soyka Opus 9, Werke für Tasteninstrumente solo: Klavierstück I op. 9/1, 1980, D: 9', Ms., UA 1980 Wien; Musikverein (ÖGZM); Ulf-Diether Soyka, RM, Ulf-Diether Soyka (Klavier). Klavierstück II * op. 9/2, 1982, D: 7'45'', Ms., UA 1982 St. Pölten; Ulf-Diether Soyka, weitere Aufführungen: Deutschland, Österreich, PM, Widmung: Univ.-Prof. DDr. F. Röhrig 1982, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Beginn und Ende dieser einsätzigen Komposition lassen Glocken- und Sphärenklänge erahnen; zwischen ruhig dahinströmenden Klanggebilden kommt es einige Male zu aufschreiender Bewegung“. (Klavierstück II, Aufführung durch den Komponisten in St.Pölten). Schwarzweiße Miniaturen. Zwölf Kinderbilder am Klavier * op. 9/3, 1985, D: 19', UA 1985 Österreich; Klavierschüler, weitere Aufführungen: Österreich und Deutschland 1985, ÖSTERREICH, Badener Zeitung: „Anklang bei den jungen Zuhörern fand Ulf-Diether Soyka, der seine Bilder von Kindern aus der ganzen Welt am Klavier ausbreitete. ´Schwarz-weiße Miniaturen´ nennt er sein Stück, bestehend aus aneinander gereihten kurzen, abwechslungsreichen Bildbeschreibungen.“ (Klaviermusik, Aufführung durch den Komponisten). 1989, DEUTSCHLAND, Remscheider General-Anzeiger: „Besondere Freude machten die ´Schwarzweißen Miniaturen´ für Klavier, die Soyka als Kinderporträts konzipierte, und die vor allem rhythmisch und harmonisch von großem Reiz sind.“ (Komponistenporträt im Theaterfoyer Remscheid). Chiromantische Konzertetüden für Klavier. Drei Septimenetüden op. 9/4, 2.7.1987 D: 6', Ms. UA 1988 Österreich; Alma Sauer weitere Aufführungen: Ost-West-Musikfest Krems, Japan, RM ORF, Radio Melbourne und Sydney, ORF Schönberghaus Mödling, Österreichische Gesellschaft für Musik CD "Klavierkonzert", CKJ 09291, Alma Sauer (Pf), März 1991 Widmung: Norbert Hartl 1988, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Die Etüden stellen technisch hohe Anforderungen an den Pianisten.“ (3 Septimen-Etüden, aus: Chiromantische Konzertetüden). 1992, CSFR, Musical Life: „Die drei ´chiromantischen Septimenetüden` waren ein besonders wertvoller Beitrag zum Programm“ (Klaviermusik in Bratislava). Palpitatio Digitalis op. 9/5, 30.11.1988, D: 6'30'', Ms., Pf, Widmung: Primar Dr. Werner Sauer Septimen-Toccata * op. 9/6, 1989 D: 4'30'', Ms. Pf UA 1989 St. Pölten; Stadtsaal; Klaus Schuster (Pf) weitere Aufführungen: Österreich, Azerbaijan und Deutschland Video ORF 18.6.1991 TVP ORF (3-SAT-Sendung) Widmung: Klaus Schuster 1989, ÖSTERREICH, Stadtzeitung St.Pölten: „Den Höhepunkt dieses Abends bildete die Uraufführung der Septimentoccata des freischaffenden Wiener Komponisten Ulf-Diether Soyka - lyrische Momente und Virtuosität des Pianisten in spielerischer Atmosphäre.“ (Septimen-Toccata für Klavier). 1989, ÖSTERREICH, Sankt-Pöltner Nachrichten: „Ulf-Diether Soykas erstmals aufgeführte Septimentoccata - ein Werk von perlender Frische.“ (Septimen-Toccata für Klavier). 1989, ÖSTERREICH, Kleine Tullner Zeitung: „Soykas hinreißende Septimen-Toccata ...“ (Preisträgerkonzert ´Jugend musiziert´). 1989, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „.. erntete mit der Uraufführung der Septimentoccata von Ulf-Diether Soyka besonders anhaltenden Applaus. Auch hierbei ging es um lyrische Momente, verbunden mit der Virtuosität des jungen Pianisten.“ (Septimen-Toccata für Klavier). 1989, DEUTSCHLAND, Bonner Rundschau: „... Toccata, die durch ihre stampfende, rhythmisch wirkungsvoll fordernde Tonsetzung beeindruckte.“ (Septimen-Toccata für Klavier, Schloß Eichholz). 1989, DEUTSCHE DEMOKRATISCHE REPUBLIK, Bulletine: „ ... Septimen-Toccata mit ungewohnten Rhythmen durch lyrische Elemente verfeinert, sehr gut interpretiert.“ (Konzertreise Klaus Schuster). 1989, DEUTSCHLAND, Kölnische Rundschau: „ ... impressionistisch angehauchte Komposition mit stark rhythmisch ausgeprägten Zügen ...“ (Septimentoccata, Konzertreise Klaus Schuster). Noch seufzen die Seelen. Solosonate für Orgel op. 9/7, 1989, D: 34'05'', Ms., UA 1992 (ZeitgeNÖssischer Herbst), Auftrag: Wolfgang Fritzsche, Widmung: Wolfgang Fritzsche. Widmung: Ing.Friedrich Griess 1993, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „ ... virtuoses, geradezu symphonisch angelegtes Werk“ (Orgel-Solosonate, Uraufführung durch Wolfgang Fritzsche). 1993, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Nachrichten: „Schroffe Gegensätze zwischen strenger Metrik und Tempo-Rubato, zwischen vollgriffigen Akkorden und durchsichtiger Melodik sowie differenzierten Klangschattierungen ... zusammen mit mitreißenden, betont tänzerischen Rhythmen ... überaus geeignet, neue Musik auch ferner Stehenden verständlich zu machen“ (Orgel-Solosonate, Uraufführung durch Wolfgang Fritzsche). Romantische Illusionen über ein Thema von Paolo Conte (Max) op. 9/8, 12.6.1990, D: 15', Ms., Pf, Auftrag: Alexander Röhsler, Widmung: Alexander Röhsler Klaviersonate. (Australische Sonate) op. 9/9, 1990 D: 34'30'', Ms. 1. Satz gewidmet Eva Jobst UA 1992, 2. und 4. Satz gewidmet Charles Cocchia UA 1993, 3. Satz gewidmet Barbara Rektenwald UA 1995, 5.Satz work in progress. Aufführungen in Österreich und Azerbaijan 1995, ÖSTERREICH, Klosterneuburger Zeitung: „Ulf-Diether Soykas originelles Scherzo für Klavier faszinierte mit seinem in der Musikliteratur seltenen Hexameter-Rhythmus“ (3. Satz aus der „Australischen Klaviersonate“). Fünf Anklänge für Klavier op. 9/10, 1991, D: 11'30'', Ms. Widmung: Ingrid List, Olga Szemes, HR Dr. Robert Mayer, Maria Salama und Dipl.Ing. Friedrich Griess. Fünf mysteriöse Sekundentänze für Klavier op. 9/11, 3.1.1992, D: ca. 4'10'', Ms. Dreizehn Psichosen für Klavier, Skizzen für R. P.) op. 9/12, 1994, D: 40'50'', Ms Widmung: 2.) Dr. John Diamond, 6.) Elli Brunow, 7.) Siegfried Brunow AMA-Menü 1995(kulinarrische AMA-Suite) für zwei Cembali op. 9/13, 1995, D: 7'30'', Ms., UA 28.7.1995 Altenburg; Stift Auftrag: Auftragskomposition mit Unterstützung der AUME Widmung: Prof. Marina Mauriello Psichosenwalzer für Klavier op. 9/14, 1996, D: 5', Ms, D: 40', Ms,.UA 10.5.1996 Wien; Musikverein; Robert Lehrbaumer, Widmung: Robert Lehrbaumer, weitere Aufführungen in Polen. 1996, ÖSTERREICH, Kurier: „ ... mit viel Freude am Rhythmus und ganz im romantischen Dreiertakt ...“ (Klavierabend Robert Lehrbaumer im Musikvereinssaal in Wien). 1996, ÖSTERREICH, Kronenzeitung: „ ... Gegensatz zwischen der Walzerseligkeit der Romantik und den kurzen zeitgenössischen Stücken, die Wiens klassische Tanzform neu deuten wollen“ (Klavierabend Robert Lehrbaumer im Musikvereinssaal in Wien). 1996, ÖSTERREICH, Die Presse“ „ ... waren in Soykas ´Psichosenwalzer` noch am ehesten Walzerelemente erkennbar“ (Klavierabend Robert Lehrbaumer im Musikvereinssaal in Wien). Mini-Psichosen für Klavier op. 9/15, D: 5'30'', Ms. Widmung: Alma Sauer Tänze aus Österreich * für Klavier zu vier Händen op. 9/16, Ms, UA Tabakmuseum Wien, Klavierduo Johanna Gröbner & Veronika Trisko. Private CD. Ulf-Diether Soyka Opus 10, Orchesterwerke: Morgenmusik op. 10/1, 1980-1981 D: k.A., Ms.Orch Bathmos.Ballettmusik in einem Satz nach einer Sage aus dem Dunkelsteiner Wald op. 10/2, 1981, 19', Ms., 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (BKlar), 2 ASax (TSax)/2 (KFag) - 2 (F)/2 (B)/3/0 - Hf - Pk, Perc - 8/6/5/4/3 Handlung: Drei nächtliche Wanderer werden im unwegsamen Wald von drei verwunschenen Prinzessinnen in die Irre gelockt. Das Idol. Tanzspiel nach einem Sujet von György Sebestyen op. 10/3, 1990, D: 45', Thomas Sessler Verlag, Tänzer - Ch - 2/2 (EHr)/2 (Sax)/2 - 4 (F)/3 (B)/3/1 - Hf - 2 Pf, Akk - 2-3 Perc, JazzPerc - 10/8/6/5/4, UA 1990 Klagenfurt; Stadttheater; Zoltan Nagy, (Solotanz), Katalin Hagai (Solotanz) (Staatsoper Budapest); Ensemble, Orchester und Chor des Stadttheaters Klagenfurt/Karl Heinz Knobloch, Choreographie: Herbert Nitsch, weitere Aufführungen: 8 Aufführungen, Video, Solotänzer: Zoltan Nagy, Katalin Hagai (Staatsoper Budapest), Ensemble und Orchester des Stadttheaters Klagenfurt/Karl-Heinz Knobloch, Auftrag: Stadttheater Klagenfurt, Widmung: Prof. Herbert Wochinz Handlung: Ein junger Mann wird ins KZ gebracht. Er entkommt aber aus dem Zug und lebt in einem Versteck weiter. Als er zufällig von einem Rassenforscher entdeckt wird, präsentiert dieser in seiner Verblendung ausgerechnet den zuvor Verfolgten als Idol, als rassisches Vorbild für die Verfolger. 1990, DEUTSCHLAND, Ballett-Journal/Tanz-Archiv: „Ein Ballett, das alle Chancen hat, ins Repertoire moderner Werke aufgenommen zu werden. Die Partitur schrieb Ulf-Diether Soyka. Sie ist ein Wunderwerk an Einfällen. Trotz kunstvoller Konstruktion verläßt sie nie den Boden des Tanzbaren.“ (Tanzspiel DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICHISCHE MUSIKZEITSCHRIFT: „... formale Modernität mit Mut zu Lyrismen und raffinierter Orchestrierung. Von kantabler Linie bis zu schneidender Härte setzt diese Partitur wirkungsvolle musikalische Mittel ein. Am Pult stand bei der Premiere Karl-Heinz Knobloch, der den Schönheiten der Partitur kundig nachspürte.“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Der Standard: „Wider das Vergessen und den Rassenwahn ... Soyka schrieb dazu eine klare, kristalline Musik.“ (Tanzspiel DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Kleine Zeitung: „ Als weit packender erwies sich das anschließend uraufgeführte Ballett „Das Idol“ von Ulf-Diether Soyka ... wie er es fügt, wie er die Handlung tönen läßt und wie er das skurrile Libretto musikalisch unterminiert und tanzbar macht, zeigt einen geschickten Bühnenpraktiker, der mit einem Orchester hantieren kann“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Kärntner Tageszeitung: „Mitreißendes, vielumjubeltes Ballettereignis ... mit der sehr tanzbaren und hörenswerten Musik...“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Neue Kronenzeitung: „Die Musik ... ist fast schmerzhaft intensiv. Doppelbödige Harmonik und nervöse Rhythmik gehen in der Choreographie geradezu beklemmend stimmig auf“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Kirchenzeitung Klagenfurt: „ ... eine spannungsreiche, von der Musik sehr gut unterstrichene Handlung“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). 1990, ÖSTERREICH, Die Furche: „ ... vorbeihuschende Tanzsymphonie ... arbeitet souverän mit der üppigen Orchesterpalette der Romantik, freilich in ganz anderem Sinne als die Spätromantiker des 19. und 20. Jahrhunderts. Soyka vereinigt zwei Seiten, die sehr selten zueinander finden. Einerseits ist er ein Naturtalent des Musizierens, andererseits ein spekulativer Esoteriker des Tons und der harmonikalen Welt, weiß daher sehr genau Bescheid um den Konflikt zwischen Zwölftonmusik und Obertonreihe. Doch kennt sein Komponisten-Herz Lösungen, von denen der Verstand nichts weiß. Das Ergebnis ist eine amüsante, in den Liebesszenen tief empfundene Ballettmusik“ (DAS IDOL, Stadttheater Klagenfurt). Tänze aus TERPSICHORE (Wiener PSIchosen aus R.P.); Sieben Tänze für großes Orchester op. 10/4, 1995; D: 20', Ms; UA 1.10.1995 Györ (ZeitgeNÖssischer Herbst);; Philharmonieorcherster Györ und Slowakische Staatsphilharmonie/Georg Kugi; weitere Aufführungen: 2./7./13./14.10. und 18.11.1995 Györ/H; Österreich. Widmung: 2.) Dr. John Diamond, 6.) Elli Brunow, 7.) Siegfried Brunow Vier Arien aus TERPSICHORE opus 10/5, 1996, D: 15', Ms, Besetzung siehe Oper TERPSICHORE, UA 1996, Capella nova/Erke Duit Ferrosonanzen opus 10/6, 1997/98, D: 15', Ms, UA 1998 Kammerorchester Scheibbs/Herbert Schlöglhofer. Besetzung siehe Oper TERPSICHORE Symphonie in C-Dur opus 10/7, 2003/2004, D : 13’30’’ + 11’30’’ + 10’ + 9’ + 11’ = 55’, Ms., Besetzung: 3-3-3-3 / 4-4-3-1 / Harfe, E-Gitarre, 4 Percussionisten, Pauken, Streicher. Widmung des 2. und 3. Satzes an das Land Niederösterreich sowie Kompositionsforderung durch die Stadt Klosterneuburg. Ulf-Diether Soyka Opus 11, Chormusik: Stadtgesang op. 11/1, 1980, D: k.A., Ms., Ch, Text: Alfred Gesswein Denn Herr, die großen Städte... Motette für 16-stimmigen gemischten Chor op. 11/2, 1981, D: k.A., Ms., Text: Rainer Maria Rilke Salve Regina für Knabenchor und Orgel op. 11/3, 1981, D: k.A., Ms. Drei Madrigale nach Friedrich Sacher und Marianne Haitinger opus 11/4, 1983, D: 6', UA des dritten Madrigals 2000 Stadtchor Klosterneuburg/Manuela Rektenwald Der 80. Psalm für vierstimmigen gemischten Chor a cappella op. 11/5, 1984, D: 10', Ms. UA 1988 Zell an der Pram; Chorseminar Zell a.d Pram/Wolfgang Bruneder Die Agneslegende. Ballade für Chöre, Soli, Sprecher und 15 Instrumente, nach Texten junger Dichterinnen op. 11/6, 1985, D: 25', Ms., S, A, T, B, 4stg. gem. Chöre, MCh, Spr - 1, ABlockFl/1/0/0 - 2, TierHr/2/2/0 - Git - 2 Perc - 1/1/0/1/0 UA Stift Klosterneuburg / E. Lorenz, UA 1985 Klosterneuburg, TVM ORF PM (teilweise Sendung im ORF), Auftrag: Stadt Klosterneuburg, Anlaß: Heiligsprechungsjubiläum des Hl. Leopold 1985, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Dann aber warteten die 600 Besucher auf das neue Werk, die ´Agneslegende´. Sie wurde ein großartiger Erfolg. Dem mittelalterlichen Sagenstoff der Schleierlegende rund um die Klosterneuburger Stiftsgründung entsprechend, baute Soyka seine Komposition bewußt auf historisierende Melodik und Klangwelt auf. Dadurch konnte er auch den fünf vorgegebenen Laienchören je eine, dem jeweiligen Kö

Ulf-Diether Soyka CD-Produktionen: Wenn Sie eine der folgenden Aufnahmen hören möchten, schreiben Sie eine eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Konzert für Klavier und Orchester opus 5/7 (1987) für Alma und Gert Sauer. 3 Sätze: kraftvoll bewegt / ruhig verträumt / feurig. Alma Sauer, Klavier; Radiosymphonieorchester Bratislava, Dirigent Oliver v. Dohnanyi. Studioproduktion im Rundfunk Bratislava 1991. CD-Produktion CKJ 09291/1992. Bestell-Adresse: Postfach 85, A-3400 Klosterneuburg. Dauer: 37 min. 40 sec. Drei Septimen-Etüden aus: Chiromantische Konzertetüden für Klavier opus 9/4 (1988), Norbert Hartl gewidmet. Alma Sauer, Klavier. CD-Produktion CKJ 09291/1992. Bestell-Adresse: Postfach 85, A-3400 Klosterneuburg. Dauer je rd. 2 min. Streichquintett opus 2/40 (1993) für Gisi Höller. 5 Abschnitte in einem Satz. Kammermusikensemble der Wiener Volksoper. CD-Studioproduktion 3099-2 in der Reihe Österreichische Komponisten der Gegenwart, KKM-Records. Bestell-Adresse: A-2551 Enzesfeld-Lindabrunn. Dauer: 20 min. 53 sec. St.Leopold-Messe (3 Chor-Soli-Orchester-Abschnitte, Dauer ca. 13´, Aufnahme der Uraufführung mit G. Kugi usw.): IMAGO-CD 1997, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien (IP 1115). Psalm 23 aus der Einfachen Messe opus 1/3 (Dauer ca. 3´30´´, Schola Cantorum, Dirigent: Wolfgang Bruneder): IMAGO-CD 1998, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien (IP 1118). Drei Präludien aus: Marienmysterien opus 1 / 4 (1987), Orgel: Stephan Lutermann. CD-Beilage für den Katalog der IMAGO-Ausstellung, Rom 1999. Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien (AUME 150732-2). PSIchose opus 2/43 (1998) für Horn (F) und Klavier: Roland Horvath (Horn), Anne Madison (Klavier), ARICORD CDA 10001, Dauer: 5:25. Bestelladresse: Wiener Waldhorn-Verlag, Zum Jagafleck 4, A-2384 Breitenfurt. Mit Jesus unterwegs sein, Geistliches Lied nach Text von Ilse Pauls opus 1/14 (Dauer ca. 3:30, Sopran: Maria Brojer, Klavier: Ulf-Diether Soyka): IMAGO-CD Sevilla 2001, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien. Ave Maria opus 1/12 (Dauer ca. 7 min., Sopran: Luzia Nistler, Orgel: Wolfgang Fritzsche): IMAGO-CD Sevilla 2001, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien. Missa confort@mini opus 1/13 (Teile daraus mit der Hofmusikkapelle Wien, Dirigent Uwe Harrer): IMAGO-CD Split 2002 und Palermo 2003, Hrsg.: Kulturstelle der ED Wien. ---------------------------------------------------------------------------------- WEITERE AUFNAHMEN: Wenn Sie eine der folgenden Aufnahmen hören möchten, schreiben Sie bitte an den ORF-Hörfunk, Ö1, Argentinierstraße 30a, A-1040 Wien (www.orf.at) oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Klaviertrio opus 2/27 (1985), Helmut Riessberger gewidmet. 3 Sätze: heftig / sanft bewegt / sehr belebt. Concordia-Trio Wien (Erich Schagerl, Violine; Josef Luitz, Violoncello; Harald Ossberger, Klavier). Studioproduktion des ORF., Argentinierstraße 30 a, 1040 Wien. Band-Nummer UK 25.331 N, Band-Dauer 19 min. 55 sec. Binnenweisen, Sinfonietta concertante für Viola und Bläserensemble opus 5/9 (1992), Karl Peter Pietsch gewidmet. 3 Sätze: tief bewegt / tröstlich gefaßt / kräftig belebt. Leopold Schmetterer, Viola; Bläserensemble des NÖ. Tonkünstlerorchesters, Dirigent Werner Hackl. Konzertmitschnitt des ORF. Band Nummer N 6152/5 (ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Dauer rd. 15 min. 30 sec. Neue Wiener Tanz´ opus 3/6 (1991), Günther Fliedl gewidmet. Ensemble Kreativ, Dirigent Wolfgang Czeipek. (Konzertmitschnitt des ORF. Band Nummer 36/10-220.078 (ORF, Sponheimerstraße 13, 9010 Klagenfurt), 1 Satz, Dauer rd. 15 min. Septimen-Toccata für Klavier opus 9/6 (1989), Klaus Schuster gewidmet. 1 Satz. Klaus Schuster, Klavier. Studioproduktion des ORF. Band-Nummer UK-48.017(ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Auch: Fernsehaufzeichnung für „Meister von morgen“ 18.6.1991. Dauer rd. 5 min. Bläserquintett Nr. 2 opus 2/20 (1983), 1 Satz. Niederösterreichisches Bläserquintett. Konzertmitschnitt des ORF. Band-Nummer N 3810/1 (ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Vier Lieder opus 6/1 nach Texten von Marie-Therese Kerschbaumer, Doris Mühringer, Hilde Stöger-Ehrenberger und Jeannie Ebner (1979). Margarete Palm, Mezzosopran; Ulf-Diether Soyka, Klavier; Konzertmitschnitt des ORF (1984 auch Fernsehsendung). Band-Nummer: MA 7433(ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Band-Dauer: 8 min. 10 sec. Klavierstück I opus 9/1 (Studienwerk 1980), 1 Satz. Ulf-Diether Soyka, Klavier. Konzertmitschnitt des ORF. Band-Nummer: MA 755 (ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Band-Dauer: 6 min. 55 sec. Drei Duos für Violoncello und Gitarre opus 2/21 (1984), für das Per-Arte-Duo. 3 Sätze: Introduktion / Mysterioso / Perpetuum mobile. Per-Arte-Duo Wien, Schallplattenproduktion 1985. Dauer rd. 15 min. Streichquartett Nr.2, opus 2/32 (1987), Leopold Streit gewidmet. 4 Sätze: lebhaft bewegt / ruhig / Scherzo: Foxmenuett / leicht übermütig. JESS-Stradivari-Quartett (Kropfitsch). Private Digitalaufnahme der Uraufführung, Brahmssaal Musikverein Wien 1988. Bestelladresse: Produktionsgesellschaft, Postfach 85, 3400 Klosterneuburg. Dauer rd. 19 min. Konzert für Querflöte und Orchester opus 5/12 (1995), Bijan Khadem-Missagh gewidmet. 3 Sätze: munter / lässig-Scherz-lässig / flott. Janos Balint, Flöte, Dirigent: Bijan Khadem-Missagh, Kammermusikfestival Austria. ORF-Aufnahme vom 26.8.1995, Band Nr. N 6463-8 (ORF, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Band-Dauer ca. 15 min. Bestellen Sie eine neue Komposition von Ulf-Diether Soyka - unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!